
Naturschutz im NABU lebt vom Mitmachen.
Wir sind, was wir tun. Die Naturschutzmacher.
Getan werden kann jedoch nur, was Ehrenamtliche und freiwillige Helfer*innen zu tun bereit sind.
Sie haben Zeit und viel Freude an der aktiven ehrenamtlichen Naturschutzarbeit? Sie sind Artenkenner*in und möchten Ihr Wissen mit anderen teilen? Sie wollen beim Mähen einer Streuobstwiese einmal so richtig ins Schwitzen kommen und zugleich etwas für Ihre Gesundheit tun? Oder Sie möchten bei Stadtfesten oder Informationstagen für die Idee des Natur- und Klimaschutzes werben?
Dann scheuen Sie sich nicht, direkt mit den Mitgliedern des NABU-Vorstands, den NABU-Arbeitsgruppen und
dem KNAK-Projekt Kontakt aufzunehmen. Wir freuen uns auf Sie!
Am 4. Februar 2026 um 18:30 Uhr war es soweit. Der 1. NABU-Stammtisch fand im Mitwirklabor im Hamelner Bahnhof statt. Dabei diskutierten die mehr als 20 Anwesenden die Chancen und Herausforderungen des Naturschutzes zwischen Süntel und Grießemer Berg gehen. Anja Siekmann von der Unteren Naturbehörde des Landkreises und Werner Beeke vom Naturschutzamt der Stadt beleuchteten in ihren Kurzvorträgen die aktuelle Situation des Naturschutzes in der Region. Beide betonten die wichtige Rolle des Ehrenamts und der Verbände für einen gelingenden Naturschutz. Anschließend gab Lisa-Marie Hille von der Ökologischen Station des NABU (ÖNSOW) einen Überblick über laufende Monitoring- und Pflegeprojekte. Den Abschluss machte ein bildreicher Vortrag von Rainer Marcek, der sich seit vielen Jahren um den Fledermausschutz kümmert.
Im Mittelpunkt der anschließenden Diskussion stand die Frage, welche Beitrag die regionale Naturschutzarbeit leisten kann und muss, damit die Landschaft des Weserberglands auch morgen ein Lebensraum für wildlebende Pilze, Pflanzen und Tiere sein kann. Oliver Nacke konnte berichten, dass die NABU-Gruppen zwischen Holzminden und Schaumburg vom Bundesverband für das neue Pilotprojekt „Zukunftslandschaften“ ausgewählt worden sei. Ziel ist es, einen „Zukunftscheck“ durchzuführen, regionale Daten und Szenarien auszuwerten und daraus gemeinsam einen landschaftsbezogenen NABU-Naturschutzplan für 2030 und darüber hinaus zu erarbeiten.
"Ohne Moos nichts los!", heißt es im Volksmund. Beim NABU sagen wir: "Natur braucht Kröten. So oder so."
Denn egal, wie man es nennt: Spenden und auch Mitgliedsbeiträge verschaffen uns zum Beispiel die finanziellen Spielräume, die wir brauchen, um wertvolle und
naturschutzwürdige Flächen zwischen Grießemer Berg und Süntel anzukaufen oder notwendige maschinelle Pflegearbeiten zu bezahlen. Umso erfreulicher ist es, wenn unsere Arbeit Aufmerksamkeit und
Wertschätzung erfährt und wir mit Spenden und Förderbeiträgen unterstützt werden. So konnte unser Vorsitzender Oliver Nacke jüngst einen Förderbetrag in Höhe von 1.500 EUR entgegennehmen, den uns
die Herbert-Harting-Stiftung zugesprochen hat.
Eine weitere Zuwendung über 1.000 EUR erhielten wird von Rotary Club Hameln sowie 1.500 EUR von Sticher Steuerberater für die Arbeit unserer beiden Kindergruppen. Der Förderverein Lions Club e.V. sah sich nach dem Hamelner RattenRennen in der Lage uns mit 750 EUR - ebenfalls für die Jugendarbeit - zu unterstützen. Last but not least bedanken wir uns bei Frau Weihe und dem Team der Physiotherapie Am Schmäling, die uns anlässlich des 30-jährigen Praxisjubiläums 400 EUR für den Biberschutz spendete.
Bei Fragen zur Arbeit der NABU-Gruppe und insbesondere bei Fragen zur NABU-Mitgliedschaft (Adressänderung, Datenschutz usw.) erreichen Sie das mit Gunda Thöle ehrenamtlich besetzte NABU-Büro unter [email protected]