Weißstörche in Hessisch Oldendorf

2. Teil

Storchenbetreuer

 

Dietmar Meier

Hessisch Oldendorf OT Rohden

Tel.: 05152-51243

info@NABU-hamelnpyrmont.de


2017

Die anderen 3 Jungen entwickelten sich prächtig und gingen nach dem Flügge werden mit den Altstörchen auf Nahrungssuche.

Erst am 28. Mai konnte die genaue Anzahl der Jungstörche Störche mit der stattlichen Anzahl von 4 Individuen ermittelt werden. Bereits einen Tag später wurde ein Jungstorch abgeworfen und von einem Vordach einer darunter liegenden Veranda tot geborgen werden.

Ende April wurde immer ein Storch stehend beobachtet. Die tatsächliche Anzahl der geschlüpften Jungen konnte aufgrund der mangelnden Einsicht in das hoch auf dem Schlot der ehemaligen Molkerei befindliche Nest nicht bestimmt werden.

Nahrungssuche.

Flug ins Nahrungsgebiet.

Das Brutgeschäft begann in der letzten Märzdekade. Fremdstörche waren am 03.05.2017 und am 11. 06. 2017 im Stadtgebiet zu beobachten. Es kam zu Nestkämpfen in der Brutzeit und in der Zeit der bewachten Jungenaufzucht. Das Brutpaar konnte sich jedoch den Angreifern erfolgreich wiedersetzten.

In Hess. Oldendorf erfolgte die Ankunft des Storchenpaares bereits Ende Februar. Das Storchenmännchen nahm am 23.02.2017 das Nest auf dem Schlot der ehemaligen Molkerei nur 3 Tage vor Ankunft der Störchin in Besitz. Bei der am rechten oberen Fuß mit den Kennziffern „DER AF 106“ beringten Störchin handelt es sich um das Storchenweibchen vom Vorjahr. Sie wurde in Gundelfingen bei Freiburg am 17.06.2010 Nestjung beringt. Erstmals schritt sie im Jahr 2012 in Hess. Oldendorf zur Brut und kehrte somit das 6. Jahr in Folge in die Weserstadt zurück. Die Herkunft des unberingten Storchenmännchens in Hess. Oldendorf konnte nicht geklärt werden. Bereits in den Vorjahren schritt die Störchin mit einem unberingten Storch zur Brut.

2016

FOTOS: NABU/Dietmar Meier

Das Storchenpaar in Hess. Oldendorf hat das Brutgeschäft aufgegeben.

Die Ursache dafür ist bis zum derzeitigen Zeitpunkt noch unklar.

Nach frühzeitiger Ankunft begannen die Störche Mitte März mit dem Brutgeschäft. Die Kältewelle Ende April ließ keine Beobachtungen auf die Anzahl der Jungen zu, da noch immer ein Storch auf dem Gelege saß. Daher ist auch unklar, ob überhaupt Junge geschlüpft oder die Eier bei vorangegangenen teilweise schweren Nestkämpfen mit Landung von Fremdstörchen auf dem Horst  in den Vormittagsstunden des 10. April zu Schaden gekommen sind. An diesem Tag wurde das Storchenpaar von gleich zwei Fremdlingen attackiert. Auch die Fremdstörche attackierten sich gegenseitig. Die Lage war lange Zeit unklar. Einer der Fremdlinge wies Verletzungen im Brustbereich auf, was für wenige Momente im Fernglas beobachtet werden konnte. Immer wieder verließ das Storchenmännchen den Horst, um die Widersacher zu vertreiben, die nach kurzen Pausen immer wieder erneut einen Angriff auf den Horst starteten. 

Es liegt aber auch der Verdacht nahe, das es in der Zeit um den 30.April erneut zu schweren Nestkämpfen gekommen sein muss, da die Störche den Beobachtungen zufolge ein Verhalten aufzeigten, als wären die Jungen im Nest geschlüpft. Das die Jungen der Kältewelle zu Opfer gefallen sind ist nicht auszuschließen den Beobachtungen zufolge jedoch unwahrscheinlich.

Seit dem 1. Mai verlassen nun beide Altstörche gleichzeitig das Nest zur Nahrungssuche und kehren nur in unregelmäßigen Abständen zum Nest zurück. Für eine zweite Brut ist es aufgrund der fortgeschrittenen Jahreszeit fast schon zu spät. Erneut kündigt sich am Neststandort in Hess. Oldendorf ein Sommer ohne Nachwuchs bei den Störchen an.

Ankunft der Weißstörche am 26. Februar.

FOTO: NABU/D.Meier

Der Ring beweist es: Es handelt sich um Adele. Am 27. Februar konnte von Dietmar Meier die Ringnummer abgelesen werden. Wenn die Störchin dieses Jahr zur Brut schreiten sollte, ist es das fünfte Mal in Folge, dass sie auf dem Schornstein der alten Molkerei Junge aufziehen würde.

FOTOS: DWZ/F.Neitz


2015

Am Sonnabend (15.8.) Nachmittag versammelten sich 12 Störche im Bereich des Steinbrinksweges unterhalb des gleichnamigen Gewerbegebietes. Es handelt sich vornehmlich um Jungstörche, welche als sogenannte Junggesellentrupps meist vor den Altvögeln in den Süden ziehen und sich vorab sammeln. Ein Naturschauspiel eines scheidenden Sommers.

Die Oldendorfer Störche haben sich diesem Trupp bislang noch nicht angeschlossen. Das Trio hat Dietmar Meier nahezu zeitgleich auf einem Acker an der Zuckerfabrik noch gesehen.

FOTOS: NABU/Dietmar Meier

Die Störche haben in diesem Jahr einen Jungvogel großgezogen.

Alle FOTOS: NABU/Dietmar Meier

Nistkämpfe am Horst.

FOTO: NABU/Dietmar Meier

Das Brutgeschäft begann in der letzte Märzdekade. Das gegen Stürme gesicherte Nest in exponierter Lage hielt den mit Orkanböen durchsetzen Frühjahrsstürmen in der Zeit vom 30.03.2015 bis 02.04.2015 stand. Das Brutgeschäft konnte trotz des Naturereignisses fortgesetzt werden. Die ersten Fütterungen erfolgten Anfang Mai. Am Neststandort in Hess. Oldendorf ist im Jahr 2015 ein Junges ausgeflogen. Die tatsächliche Anzahl der geschlüpften Jungen konnte aufgrund der mangelnden Einsicht in das hoch auf dem Schlot der ehemaligen Molkerei befindliche Nest nicht bestimmt werden. Abwürfe wurden nicht registriert. Ob die Frühjahrsstürme sich auf die Anzahl der Jungen auswirkten, ist unklar.

 

Am 08. März ist die Stöchin eingetroffen. Es ist Adele aus dem Vorjahr. Sie kehrt nun zum vierten Mal nach Hessisch Oldendorf zurück.

FOTO: NABU/Dietmar Meier

In Hess. Oldendorf erfolgte die Ankunft des Storchenpaares am 08.03.2015, nachdem bereits am 22.02.2015 ein Durchzügler zwei Mal auf dem Storchennest übernachtete und in dem betreffenden Zeitraum auch auf den Feldern südlich der Stadt bei der Nahrungssuche gesichtet wurde. Bei der am rechten oberen Fuß mit den Kennziffern „DER AF 106“ beringten Störchin handelt es sich um das Storchenweibchen vom Vorjahr. Sie wurde in Gundelfingen bei Freiburg am 17.06.2010 Nestjung beringt. Erstmals schritt sie im Jahr 2012 in Hess. Oldendorf zur Brut und kehrte somit das 4. Jahr in Folge in die Weserstadt zurück. Die Herkunft des unberingten Storchenmännchens in Hess. Oldendorf kann nicht geklärt werden. Bereits im Vorjahr schritt die Störchin mit einem unberingten Storch zur Brut.

 

Am 22. Februar hat ein Weißstorch des Nest auf dem Schornstein der ehemaligen Molkerei in Hessisch Oldendorf in Besitz genommen.

FOTO: NABU/Dietmar Meier