Umweltbildung beim NABU

Lust auf Klassenfahrten in die Natur?


NABU Gut Sunder

Das Regionale Umweltbildungszentrum NABU Gut Sunder in der Nordheide bei Celle bietet von montags bis freitags vielerlei Möglichkeiten für Schulklassen. Die Klassen leben mehrere Tage auf dem ehemaligen Teichgut, bekommen kindgerechte Verpflegung mit ökologischen Produkten und erleben in ihrer Freizeit die vielfältige Natur auf NABU Gut Sunder. Dreistündige Umweltbildungseinheiten beinhalten Entdeckungsreisen, bei denen die Kinder die Lebensräume auf und um NABU Gut Sunder näher kennen lernen.

Die Strohscheune lädt ein zu einem ganz besonderen Gemeinschaftserlebnis. Erleben Sie Nächte Wand an Wand mit den Fledermäusen oder den Eulen, mit einem Blick durch unsere Glastüren in den Nachthimmel. Ein Hauch von Abenteuer, der Duft von Stroh, der Ruf des Waldkauzes, das Rauschen des Baches – eben die besondere Naturatmosphäre von NABU Gut Sunder.
Als Unterlage dient Stroh für die drei großen Schlafkojen, um somit Allergien aus dem Wege zu gehen. Es gibt zwei separate Schlafbereiche für bspw. Aufsichtspersonal. WCs finden Sie für die Nacht innerhalb der Strohscheune. Im benachbarten Seminarhaus, über den Hof, gibt es eine große Sanitäranlage mit Duschen und weiteren WCs. 

Klassenfahrten


NABU Woldenhof Wiegboldsbur (Ostfriesland)

Auch der NABU-Woldenhof, Schulbauernhof und Naturschutzzentrum in Wigboldsbur bei Aurich, ist ein beliebtes Ziel für Klassenfahrten. Auf dem 1858 erbauten historischen Gutshof  versorgen sich die Kinder selbständig, möglichst mit hofeigenem Gemüse, Eiern und selbstgemolkener Milch; alle anderen Nahrungsmittel kommen aus ökologischem Anbau der Region. Zum Nachmittagsprogramm gehören u.a. eine Fahrradtour zum Großen Moor und ein Aktionstag im Moormuseum.

Klassenfahrten


NABU Artenschutzzentrum Leiferde

Durch menschlichen Einfluß verunglücken täglich Wildtiere in großer Zahl. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) nimmt dies als ethische Verpflichtung und hat mit dem NABU - Artenschutzzentrum Leiferde, im Landkreis Gifhorn gelegen, eine Einrichtung geschaffen, die wirkungsvoll helfen kann.

Das Zentrum wurde 1980 auf dem Gelände einer alten Molkerei gegründet, dessen Hauptziel es ist, hilfsbedürftige einheimische Wildtiere, hauptsächlich Vögel, zu pflegen und so schnell wie möglich geheilt in ihre natürlichen Lebensräume zu entlassen. Nicht alle überleben die Folgen eines Unfalls und können wieder ausgewildert werden. Diejenigen, bei denen keine Auswilderung mehr möglich ist, werden an öffentliche Einrichtungen weitervermittelt oder bleiben als "Dauergast" in Leiferde. Die Funktion als Betreuungsstation für Wildtiere umfasst auch die Aufgaben einer staatlich anerkannten zentralen Storchenpflegestation für Niedersachsen.

Darüber hinaus nimmt das NABU - Artenschutzzentrum exotische Wildtiere wie z.B. Papageien, Schildkröten und Schlangen auf, die wegen Verstoßes gegen die Artenschutz- oder Tierschutzgesetzgebung behördlich beschlagnahmt worden sind. Förderung für diese Aufgaben erhält das NABU-Artenschutzzentrum als anerkannte Betreungsstation, vom Land Niedersachsen, vertreten durch das NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz).


NABU Umweltpyramide Bremervörde

Die Umweltpyramide ist einerseits ein Umweltbildungszentrum, welches Themen über Natur- und Artenschutz behandelt, andererseits sinnvolle ökologische Überlegungen am Gebäude selbst demonstriert. Wie der Name schon sagt, hat das als Niedrigenergiehaus konzipierte Zentrum die Form einer Pyramide. Spezialgebiete der seit 1991 bestehenden Umweltpyramide sind umweltverträgliches Bauen und erneuerbare Energien (hierzu auch Beratung), Ökogärten und Fledermausschutz. Daneben bietet die NABU-Umweltpyramide Führungen und Seminare für Gruppen und Schulklassen.

Besonderheiten

  • - Übernachten im Ostel-Jugendhotel
  • - Naturcafé mit Terrasse am Libellenteich
  • - Kranichexkursion im Herbst
  • - Umweltbildung achuf für Gruppen

NABU Nationalparkhaus Greetsiel

Mit dem NABU im Fischerort Greetsiel können Besucher ihren ganzen Urlaub verbringen: Zum einen gibt es das vom NABU und der Gemeinde Krummhörn getragene große Info-Zentrum, zum anderen ein breites Angebot an Führungen zu Fuß und auf dem Fahrrad. In der Ausstellung erfahren Besucher alles über den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, über Deichbau und Fischerei. Die Kleinen sind begeistert von den Meerwasseraquarien, vom Vogeltrainer und vom Watt-Computerspiel.
Neben der Dauerausstellung bietet der NABU auch naturkundliche Exkursionen und Führungen durchs Dorf an. Die Mitarbeiter legen viel Wert auf familiengerechte Gestaltung ihrer Angebote. Besonders beliebt sind die Wattwanderungen und die Kutterfahrten mit Schaufischfang.

Besonderheiten

  • Vogelexkursion am Deich
  • Wattwandern mit den NABU-Wattführern
  • ostfriesische Tee trinken und übernachten im Heuhotel Hof Akkens, Greetsiel

NABU Nationalparkhaus Sankt Andreasberg

Mitten in der Bergstadt Sankt Andreasberg liegt das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, das seit Anfang 2009 vom NABU Niedersachsen betrieben wird. In dem historischen Gebäude der Samsoner Erzwäsche ist die interaktive Ausstellung zu vielen Aspekten des Harzes untergebracht. Schwerpunkte sind Waldnutzung mit Köhlerei und Walddynamik im Nationalpark Harz und auch die Bergbaugeschichte. Gemeinsam mit der benachbarten Grube Samson – einem der ältesten Bergwerke in Deutschland – ist das Nationalparkhaus Geopark-Infostelle. 
Besonders beliebt sind im Nationalparkhaus die Luchshöhle für die Kleinen und das Erlebniskino mit vier Filmen für die ganze Familie. Daneben werden ständig wechselnde Ausstellungen gezeigt. Zum Stöbern lädt der Shop mit vielfältigen Artikeln und Bio-Produkten ein, und im Lesecafé lässt es sich bei einer kleinen Stärkung herrlich schmökern und erholen. Neben Hausführungen durch die Ausstellung werden verschiedene Vorträge sowie vielfältige Exkursionen und Naturerlebniswanderungen rund ums Haus und in den Nationalpark Harz angeboten. Ein besonderes Erlebnis sind die nächtlichen Sagen- und Mythenwanderungen. 
Gerne organisiert das Nationalparkhaus auch Klassenfahrten, Kindergeburtstage und Betriebsausflüge. Eintritt und Besuch der Ausstellung sind frei.


NABU Nationalparkhaus "Rosenhaus" Wangerooge

Im Nationalparkhaus Rosenhaus (getragen von Land, Gemeinde, Mellumrat und NABU) auf der ostfriesischen Insel Wangerooge steht das Naturerleben mit allen Sinnen im Vordergrund. Es gibt eine große Ausstellung mit Aquarium, einen Shop und einen Seminarraum - und da ist einiges los: Ganze Nachmittage können Kinder mit selbst gesammelten Schätzen am Strand basteln oder erfahren von "Kurt Knutt" alles Wichtige über den Vogelzug. Auch das NABU-Veranstaltungsprogramm kann sich sehen lassen: es reicht von naturkundlichen Führungen über den Strand und durch die Salzwiese über geografische Tageswanderungen. Wer will, kann sich auch bei einer nächtlichen Stranderkundung die Sternbilder erklären lassen.
Die wesentlichen Teile der Ausstellung sind mit Kinderwagen oder Rollstuhl befahrbar und es gibt ausreichend Sitzgelegenheiten. Der NABU auf Wangerooge bemüht sich, die Veranstaltungen an die Bedürfnisse seiner Gäste anzupassen - seien es Familien mit Kinderwagen, Menschen im Rollstuhl, eine lebhafte Kindergruppe oder Senioren, die nicht mehr so gut zu Fuß sind. Ein Anruf genügt und die Veranstaltungen lassen sich flexibel umändern. Mit dem ÖPNV ist das Rosenhaus gut zu erreichen.


NABU Nationalparkschiff "Feuerschiff Borkumriff"

Die Insel Borkum hat etwas, das es im ganzen Wattenmeer nicht noch einmal gibt: Ein schwimmendes Info-Zentrum. Auf dem Feuerschiff "Borkumriff" - getragen von NABU, WWF und dem Förderverein Feuerschiff - gibt es weder gerade Wände noch ebenen Boden, dafür jede Menge Informationen über das Wattenmeer und die Geschichte des Schiffs. Der NABU führt Gäste nicht nur durch die Ausstellung auf dem 54 Meter langen Schiff, sondern erklärt ihnen auch Salzwiesen und Dünen. Fahrtüchtig ist die Borkumriff übrigens immer noch. Allerdings legt sie nur einmal im Jahr ab, und dann dürfen nur die Mitarbeiter an Bord.

Öffnungszeiten
April-Oktober: täglich außer Mo um 9.45, 10.45, 11.45, 13.45, 14.45 und 16.15 Uhr
November-März: Di, Do und Sa 14 und 15.30 Uhr. 
Eintritt Erwachsene 2,50 Euro, Kinder/Jugendliche 1,50 Euro. Mit Bus und Inselbahn zu erreichen. Nicht geeignet für Gehbehinderte, Führungen in leichter Sprache möglich. Gastronomie in der Nähe.