Der NABU Hameln-Pyrmont in der Presse

Alle Berichte in der Deister- und Weserzeitung - Berichte in anderen Zeitungen sind entsprechend gekennzeichnet.

Bad Pyrmont hat inzwischen eine eigene Homepage, deshalb hier keine Berichte mehr.


Coppenbrügge, den 21.11.2017

Ess-Kastanie bereichert Feldmark

DÖRPE.

 Im Oktober war im Berliner Zoo eine in Deutschland seltene Baumart zum „Baum des Jahres 2018“ ausgerufen worden – die Ess-Kastanie. „Castanea sativa“ punktete mit essbaren Früchten und Blütenpracht. In einigen Jahren wird sie in ihrer ganzen Schönheit auch in der Dörper Feldmark zu bewundern sein

 Dort wurde am vergangenen Wochenende von der NABU-Ortsgruppe Coppenbrügge/Salzhemmendorf ein Jungbäumchen gepflanzt, das nun zu einem stattlichen Exemplar heranwachsen soll.

 „Mit der Ess-Kastanie und fünf weiteren neuen Bäumen möchten wir die Artenvielfalt der Laubgehölze unseres Baumlehrpfades erweitern“, betont Günter Blötz, der Ortsgruppenvorsitzende. Gepflanzt am Wochenende wurden außerdem eine Lärche, eine Kornelkirsche, eine Elsbeere, ein Bergahorn und eine Sommerlinde – alles Bäume, die in den vergangenen Jahren den Titel „Baum des Jahres“ trugen. Die „Neuen“ werden demnächst ebenso wir die bereits vor einiger Zeit gepflanzten Bäume mit einer Beschilderung versehen.

 Die Anschaffung von fünf Bäumen war finanziert worden vom NABU. Den sechsten Baum, nämlich die Ess-Kastanie, hat Hans-Ulrich Peschka aus eigener Tasche bezahlt. „Das ist mir dieses hervorragende Projekt wert“, betonte Coppenbrügges Gemeindebürgermeister beim Pflanzen des von ihm gestifteten Bäumchens.

 Das Gelände soll Vögeln und Insekten sowohl Lebensraum als auch ein natürliches Nahrungsangebot bieten.        sto

Coppenbrügge, den 18.11.2017

Mit vereinten Kräften wird die Ess-Kastanie gepflanzt. FOTO: DWZ/sto
Mit vereinten Kräften wird die Ess-Kastanie gepflanzt. FOTO: DWZ/sto

Pflanzaktion des Nabu in Dörpe

Mehr Vielfalt für den Baumlehrpfad

DÖRPE.

 Im Oktober war von der „Baum des Jahres Stiftung“ im Berliner Zoo eine in Deutschland eher seltene Baumart zum „Baum des Jahres 2018“ ausgerufen worden – die Ess-Kastanie. „Castanea sativa“ punktete mit ihren essbaren Früchten und ihrer reizvollen Blütenpracht. In einigen Jahren wird sie in ihrer ganzen Schönheit auch in der Dörper Feldmark auf dem Gelände des Waldgarten-Projekts“ zu bewundern sein.

 Dort wurde am Wochenende von der NABU-Ortsgruppe Coppenbrügge/Salzhemmendorf ein Jungbäumchen gepflanzt, das nun zu einem stattlichen Exemplar heranwachsen soll.

 „Mit der Ess-Kastanie und fünf weiteren neuen Bäumen möchten wir die Artenvielfalt der Laubgehölze unseres Baumlehrpfades erweitern“, betont Günter Blötz, der Ortsgruppenvorsitzende. Gepflanzt am Wochenende wurden außerdem eine Lärche, eine Kornelkirsche, eine Elsbeere, ein Bergahorn und eine Sommerlinde – alles Bäume, die in den vergangenen Jahren den Titel „Baum des Jahres“ trugen. Die „Neuen“ werden demnächst ebenso wie die bereits vor einiger Zeit gepflanzten Bäume mit einer Beschilderung versehen.

 Die Anschaffung von fünf Bäumen war finanziert worden vom NABU. Den sechsten Baum, nämlich die Ess-Kastanie, hat Hans-Ulrich Peschka aus eigener Tasche bezahlt. „Das ist mir dieses hervorragende Projekt wert“, betonte Coppenbrügges Gemeindebürgermeister beim Pflanzen des von ihm gestifteten Bäumchens.

 Das Gelände soll Lebensraum und ein natürliches Nahrungsangebot bieten für Vögel und Insekten – mit einem sogenannten „Lesesteinhaufen“ sogar für heimische Reptilien. Die NABU-Ortsgruppe hofft auf lebhafte Nutzung – sowohl von Tieren als auch von Menschen, für die der Waldgarten jederzeit für einen Besuch offensteht.   sto

Coppenbrügge, den 18.11.2017

Gleicher Bericht noch einmal!

Coppenbrügge, den 16.11.2017

Baumpflanzungen der NABU-Ortsgruppe

DÖRPE.

Am Samstag, 18. November, wird auf dem Gelände des "Wildgarten-Projekts" der Baum des Jahres 2018, die Eßkastanie, gepflanzt. Zusätzlich kommen fünf weitere ehemalige Bäume des Jahres dazu. Damit wird die Artenvielfalt der Laubgehölze des Baumlehrpfads um insgesamt sechs weitere attraktive und nicht alltägliche Vertreter bereichert. Die NABU-Ortsgruppe lädt Gäste und Helfer ein zu der Veranstaltung, die um 9:30 Uhr auf der Wilgartenfläche (Verlängerung des Lindenplatzes) startet.

Hessisch Oldendorf, den 07.11.2017

Vereinsvertreter sagen Danke. Vorne rechts Ehrenpreisträger Hans Arend mit seiner Ehefrau und Bermhard Kruppki (M.), Geschäftsführer der Bürgerstiftung. FOTO: DWZ/pr
Vereinsvertreter sagen Danke. Vorne rechts Ehrenpreisträger Hans Arend mit seiner Ehefrau und Bermhard Kruppki (M.), Geschäftsführer der Bürgerstiftung. FOTO: DWZ/pr

Hans Arend ausgezeichnet

Harting-Stiftung fördert 18 Vereine mit je 1000 Euro

Ehrenpreis für Naturschützer

HESSISCH OLDENDORF.

  Die Herbert-Harting-Stiftung fördert in diesem Jahr 18 Vereine im Raum Hessisch Oldendorf. Damit wird die ehrenamtliche Arbeit in den Zusammenschlüssen unterstützt. Naturschützer Hans Arend erhielt den Ehrenpreis der Herbert-Harting-Stiftung.

 Immer am ersten Donnerstag im November findet auf der Paschenburg der Stiftungstag der Herbert-Harting-Stiftung statt. Dann kommen Vertreter vieler Vereine zusammen. Und jedes Jahr ist der Stiftungstag Garant für gute Laune im Weserbergland. Die Herbert-Harting-Stiftung fördert in diesem Jahr 18 Vereine im Raum Hessisch Oldendorf.

 Damit wird die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen und Institutionen unterstützt. Nach den Förderungen in den beiden letzten Jahren von 26 000 Euro werden nunmehr insgesamt 18 000 Euro zugewiesen – für jeden Verein also 1000 Euro. Eindrucksvoll ist die Breite der begünstigten Vereine, sie reicht vom Heimatverein über den Schützenverein und die Freiwillige Feuerwehr bis zur Kita.

Weiter…Auszug…

 Der mit 1000 Euro dotierte Ehrenpreis der Stiftung wurde an Naturschützer Hans Arend verliehen. Er ist Träger des Niedersächsischen Verdienstordens, war viele Jahre beim Naturschutzbund (NABU) Vorsitzender der Ortsgruppe Hessisch Oldendorf und des Kreisverbandes Hameln-Pyrmont. Arend ist auch Initiator des Kindergarten- und Grundschulprojektes „Nistkästen mit Kameras“. Durch seinen maßgeblichen Einsatz am NABU-Generationenprojekt „Barkser Bach“ wurde dieses Projekt vor zwei Jahren umbenannt in das „Hans-Arend-Generationen-Projekt“. Der Ehrenpreis ist das „i-Tüpfelchen“ auf seinem Lebenswerk.

 Die Herbert-Harting-Stiftung ist die größte Treuhandstiftung der Bürgerstiftung Weserbergland, betonte Bernhard Kruppki als Geschäftsführer bei der Übergabe der Zuwendungen. Zugleich stehe diese Stiftung als Beispiel für die Nachhaltigkeit in der Vereinsförderung. Sie sei ein zuverlässiger Begleiter der ehrenamtlichen Arbeit im Raum Hessisch Oldendorf. Und wie es sich für einen Stiftungstag der Herbert-Harting-Stiftung gehört: Mit Stippgrütze und Wurstplatte konnten sich alle Ehrenamtlichen stärken.    red

Berlin, den 21.10.2017

Allen voran sind Stare betroffen, aber auch Haussperlinge, Wintergoldhähnchen und Buchfinken. FOTO: DWZ/Boris Roessler
Allen voran sind Stare betroffen, aber auch Haussperlinge, Wintergoldhähnchen und Buchfinken. FOTO: DWZ/Boris Roessler

Spatz und Co. in Gefahr

Deutlich weniger Vögel und Insekten in Deutschland

Berlin (dpa)

 Die Zahl der Vögel und Fluginsekten in Deutschland geht Untersuchungen zufolge deutlich zurück. So seien zwischen 1998 und 2009 knapp 13 Millionen Brutpaare verloren gegangen, erklärte Nabu-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Das sei ein Minus von 15 Prozent.

 Besonders betroffen seien unter anderem der Haussperling (minus 22 Prozent) und der Star (minus 42 Prozent), der gerade erst zum «Vogel des Jahres 2018» gewählt wurde. Lachmann wertete Bestandsdaten aus, die die Bundesregierung 2013 an die EU meldete. Neuere Zahlen werden erst 2019 erwartet.

 Am Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell am Bodensee sieht auch der Forscher Wolfgang Fiedler einen Trend zum schleichenden Verlust von Vogelarten. «Wir haben keine eigenen Daten. Aber es trifft auch Vögel, die wir für häufig halten», sagte er.

 Eine am Mittwoch veröffentlichte Studie untermauert außerdem einen erheblichen Rückgang der Insekten in Deutschland. «Ein direkter Zusammenhang mit dem Vogelrückgang ist sehr wahrscheinlich, denn fast alle betroffenen Arten füttern zumindest ihre Jungen mit Insekten», sagte Lars Lachmann vom NABU.

 In den vergangenen 27 Jahren nahm die Gesamtmasse der Insekten laut Studie um mehr als 75 Prozent ab, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin «PLOS ONE». Die Analyse bestätigt erste, im Sommer vorgestellte Ergebnisse.

 Caspar Hallmann von der Radboud University in Nijmegen (Niederlande) und sein Team hatten Daten ausgewertet, die seit 1989 vom Entomologischen Verein Krefeld gesammelt worden waren. Diese hatten in insgesamt 63 Gebieten mit unterschiedlichem Schutzstatus in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und in Brandenburg mit Hilfe von Fallen Fluginsekten gesammelt und deren Masse bestimmt. Der Schwund habe einen weit verheerenderen Effekt als bisher erkannt, stellen die Autoren fest.

 Das betont auch Thomas Schmitt, Direktor am Senckenberg Deutsches Entomologischen Institut in Müncheberg (Brandenburg): Hummeln, Honigbienen und Wildbienen seien als Bestäuber wichtig für viele Pflanzen. Werden Nutzpflanzen nicht mehr regelmäßig angeflogen, entstehen der Landwirtschaft große Verluste, wie Schmitt erklärt. Zudem vertilgen bestimmte Insekten wie beispielsweise Laufkäfer laut Schmitt gerne Pflanzenschädlinge.

 Auf der Suche nach möglichen Gründen für den Insektenschwund untersuchten die Wissenschaftler etwa den Einfluss von Klimafaktoren, der landwirtschaftlichen Nutzung und bestimmter Lebensraumfaktoren. Die Analyse brachte jedoch keine eindeutige Erklärung.

 Für den Rückgang bei Insekten und Vögeln machen Naturschützer vor allem eine intensive Landwirtschaft mitverantwortlich. Der Deutsche Bauernverband warnt hingegen vor voreiligen Schlüssen. Bei beiden Untersuchungen sei die Datenlage unzureichend.

 Ornithologe Fiedler vermutet neben weniger Insekten eine Vielzahl von Gründen für den Vogelschwund, für die allerdings in erster Linie der Mensch verantwortlich sei: eine weniger vielfältige Naturlandschaft für Feldlerche oder Goldammer, weniger Unterschlupf in der Stadt für Schwalben oder Mauersegler. Dazu kämen generell mehr Umweltgifte und Fremdstoffe, die Einfluss auf die Fruchtbarkeit von Vögeln haben könnten. Auch die Jagd auf Zugvögel im Ausland spiele eine Rolle.

 Die Folgen des Verlusts seien schwer einzuschätzen, sagte Fiedler. «Vögel verbreiten Samen und halten Parasiten in Schach.» Und ein Ökosystem werde generell weniger stabil, je weniger Elemente es enthalte.

Hameln, den 07.09.2017

Ein Feuersalamander. FOTO: DWZ/NABU/Bruno Scheel
Ein Feuersalamander. FOTO: DWZ/NABU/Bruno Scheel

Vortrag von Bruno Scheel vom NABU in der „Grünen Gurke“ beim Kleingärtnerverein Riepenbach

Lebensräume für Amphibien

HAMELN.

 In den letzten Jahrzehnten sind in der freien Landschaft im großen Umfang viele Lebensräume – insbesondere für Amphibien – verloren gegangen.

 Dies geschah durch Intensivierung der Landwirtschaft und den Ausbau der Wirtschaftswege, argumentiert Britta Raabe von der NABU-Regionalgeschäftsstelle Weserbergland. Unter anderem seien vielerorts temporär wasserführende Senken durch Verfüllen oder Drainage als Laichgewässer nicht mehr vorhanden. Und auch wasserführende Radspuren auf nicht versiegelten Wegen hätten ihre Funktion als Vernetzungslinien durch Ausbaumaßnahmen verloren. Aus diesem Grund lädt der Kleingärtnerverein Riepenbach zu einer Infoveranstaltung in sein Vereinsheim „Zur Grünen Gurke“, in Wangelist, Senator-Urbaniak-Weg 2, ein. Referent ist Bruno Scheel, der sich ehrenamtlich im Naturschutzbund Deutschland engagiert und viel Wissen aus seiner praktischen Arbeit gewonnen hat. Unter anderem arbeitet er seit Langem für das Gelbbauchunkenprojekt des NABU Niedersachsen. Der Vortrag findet im Rahmen der „Umwelttage Weserbergland 2017“ am Freitag, 8. September, von 18.30 bis 20.20 Uhr statt. Seit einigen Jahren sei dieser negative Trend auch in vielen Waldgebieten zu beobachten, so Britta Raabe. Ließe sich der Verlust von „Gewässern“ auf den Wegen – ausgelöst durch Wegebaumaßnahmen – noch verschmerzen, wiegt der häufig parallel laufende Ausbau der Wegeseitengräben um einiges schwerer. Die Grabensohle wird meist so ausgeführt, dass nur noch selten Wasser dort stehen bleiben kann. Fand man früher in den Gräben noch häufig amphibisches Leben, sei das heute nur noch selten der Fall.

 In dem Vortrag wird ausführlich auf diese Problematik eingegangen, aber es werden auch anhand von vielen praktischen Beispielen Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Eingegangen wird auch auf das sensible Thema „Rückegassen“ und die damit verbundenen hochverdichteten Radspuren. Selten wird erkannt, dass diese wassergefüllten Radspuren einen ganz besonderen Lebensraum nicht nur für Amphibien darstellen: unter anderem profitieren viele Libellenarten und auch Feuersalamander davon. PR

Hameln, den 06.09.2017

Barbara Schnelle (re.) von den Rattenfängerquiltern gibt die Spende der Besucher vom FIZ am Tag des Nähens jetzt an die NABU-Vertreterin, Sophie Werbeck mit Tochter. FOTO: DWZ/PR
Barbara Schnelle (re.) von den Rattenfängerquiltern gibt die Spende der Besucher vom FIZ am Tag des Nähens jetzt an die NABU-Vertreterin, Sophie Werbeck mit Tochter. FOTO: DWZ/PR

Rattenfängerquilter spenden dem NABU

Tag des Nähens

HAMELN.

 Zum 4. Mal beteiligten sich die Rattenfängerquilter am bundesweiten Tag des Nähens in der Öffentlichkeit vor dem Familienzentrum FiZ in der Osterstraße.

 Dabei konnte jeder den Patchwork-Damen über die Schulter schauen und sehen, wie ein Vogel aus Stoff genäht wurde oder auch selbst mitmachen. Viele Vögel wechselten gegen eine Spende für den ortsansässigen NABU den Besitzer. Dabei ist eine stolze Summe von 150 Euro zusammengekommen, die jetzt beim Sommerfest des NABU Hameln-Hessisch Oldendorf-Aerzen überreicht wurde.     PR


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