Presse-Archiv 2013


DWZ - Hameln - 28. Dezember

Winterfütterung der Vögel

Hameln.

Die Mitglieder des Tönebön-Clubs "Tönebön am Klüt" treffen sich am Montag, 6. Januar, um 14:30 Uhr im Kulturzentrum Tönebön am Klüt, Breckehof 1. Hans Arend vom NABU Hessisch Oldendorf/Hameln informiert über "Die Winterfütterung der Vögel" und klärt Fragen, welche Futtersorten die Vögel benötigen und welche Futtergeräte geeignet sind. Von der Amsel bis zum Zaunkönig werden alle Vögel vorgestellt, die im Winter an die Futterhäuschen kommen. Interessierte sind eingeladen, der Eintritt ist frei.

Download
DWZ Bad Münder
Sofortigen Baustopp gefordert / Aufsichtsrat der GeTour will Maststall in Nettelrede verhindern: "Gefahr für Leib und Leben"
23 Dezember 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 348.0 KB
Download
DWZ Hessisch Oldendorf
Mäusebussard gerettet / Tier verfing sich im Weidezaun
20 Dezember 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 295.5 KB
Download
DWZ Hameln-Pyrmont
Fasziniert von Fledermäusen / Seit 30 Jahren kümmert sich beim NABU eine Arbeitsgruppe um ihren Schutz
20 Dezember 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 510.7 KB

DWZ - Hameln-Pyrmont - 20. Dezember

Weserbergland

Naturfreunde zählen Wintervögel

Vom 3. bis 6. Januar findet die bundesweite "Stunde der Wintervögel" statt. Auch Naturfreunde aus der Region sind aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten oder im Park zu zählen und dem NABU zu melden.

Download
DWZ Hessisch Oldendorf
Knapp 16000 Euro gespendet / Stiftung vergibt Zuwendungen bei 52. Ausschüttung
19 Dezember 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 310.0 KB

DWZ - Hessisch Oldendorf - 10. Dezember

NABU lädt zum Treffen ins Werkhaus

Hessisch Oldendorf.

Der NABU Hessisch Oldendorf und Hameln Anmerkung Webmaster. NABU Hessisch Oldendorf/Hameln lädt Mitglieder und Interssierte am Donnerstag, 12. Dezember, um 19 Uhr zu einem Treffen ins Werkhaus ein.

DWZ - Aerzen - 07. Dezember

Neuer Termin für NABU-Vortrag

Aerzen.

Aufgrund des Orkantiefs ist der Vortrag in Aerzen über die Winterfütterung am Donnerstag kurzfristig abgesagt worden, nun steht bereits ein neuer Termin fest. Der NABU Hessisch Oldendorf/Hameln möchte über eine artgerechte Winterfütterung aufklären und zeigt deshalb am Dienstag, 10. Dezember, in Aerzen um 19 Uhr einen Powerpoint-Vortrag in der Gaststätte "Zum alten Forsthaus", Tannenweg 8. Referent ist der Experte des NABU Hessisch Oldendorf/Hameln, Hans Arend. Von der Amsel bis zum Zaunkönig lernen die Gäste alle Vögel kennen, die im Winter an die Futterhäuser kommen. Es wird auch gezeigt, was für Futtersorten diese Vögel benötigen und welche Futtergeräte geeignet sind.

DWZ - Aerzen - 04. Dezember

Vogelexperte gibt Futtertipps

Aerzen.

Der NABU Hessisch Oldendorf/Hameln möchte über eine artgerechte Winterfütterung aufklären und zeigt deshalb am Donnerstag, 5. Dezember, in Aerzen um 19 Uhr einen Powerpoint-Vortrag in der Gaststätte "Zum alten Forsthaus", Tannenweg 8. Referent ist der Experte des NABU Hessisch Oldendorf/Hameln, Hans Arend. Von der Amsel bis zum Zaunkönig lernen die Gäste alle Vögel kennen, die im Winter an die Futterhäuser kommen. Es wird auch gezeigt, was für Futtersorten diese Vögel benötigen und welche Futtergeräte geeignet sind.

DWZ - Hameln - 26. November

Vortrag über Winterfütterung

Hameln.

Die Winterfütterung von Vögeln ist beliebt, aber wie und wann ist es sinnvoll? Der NABU Hessisch Oldendorf/Hameln möchte über eine artgerechte Winterfütterung aufklären und zeigt deshalb am morgigen Mittwoch, 27. November, in Hameln um 19 Uhr einen Powerpoint-Vortrag, der im Vereinsheim "Grüne Gurke" des Kleingartenvereins Riepenbach in Klein Berkel stattfindet. Referent ist der Experte des NABU, Hans Arend. Von der Amsel bis zum Zaunkönig lernen Interessenten an diesem Abend alle Vögel kennen, die im Winter an die Fütterhäuser kommen. Es wird auch gezeigt, was für Futtersorten diese Vögel benötigen und welche Futtergeräte geeignet sind.

DWZ - Bad Münder - 23. November

NABU bietet Tannengrün an

Bad Münder.

Mitglieder der NABU-Ortsgruppe Bad Münder werden sich heute in einem kleinen Waldstück am Eilenberg daran machen, den Tannenbestand auszulichten. Gerade für Adventsgestecke und Dekorationen sind die Äste gut zu gebrauchen, dabei bietet der NABU Interessierten, die sich an dem Auslichten beteiligen wollen, das Grün kostenlos an. Wer nicht arbeiten möchte, aber dennoch am Grün interessiert ist, kann es vor Ort kaufen. Beginn ist um 9 Uhr, erreichbar ist das Areal am Eilenberg über einen Wirtschaftsweg von der Rahlmühler Straße aus, erklärt

DWZ - Hameln - 18. November

Vortrag Über Spechte/ Information über den Vogel des Jahres

Hameln.

Der NABU Hessisch Oldendorf/Hameln zeigt am Mittwoch, 20. November, um 19 Uhr im Energietreff der Stadtwerke Hameln in der Hafenstraße einen Powerpoint-Vortrag über unsere heimischen Spechte. Darunter ist auch der Vogel des Jahres 2014, der Grünspecht.

"Alle heimischen Spechte sind Standvögel, das heißt, sie bleiben im Winter auch bei uns", sagt Christian Weidner, Vorsitzender der NABU-Gruppe und auch Referent des Vortrages. "Der Grünspecht ist zwar nicht direkt gefährdet, aber der NABU möchte auf den Verlust seiner Lebensräume, den Streuobstwiesen hinweisen." Alle Mitglieder, aber auch andere Naturinteressierte sind eingeladen.

DWZ - Bad Münder - 14. November

Kampf gegen Maststall geht weiter / Einspruchsfrist für Bau in Nettelrede endet

VON MIRA COLIC

Nettelrede.

In Kürze könnte ein monatelanger Streit enden - der Streit um den Bau einer Maststallanlage für 1200 Schweine in Nettelrede. In diesen Tagen endet nämlich die Einspruchsfrist für die vom Landkreis erteilte Baugenehmigung. Der zuständigen Unteren Bauaufsicht liegen bereits Widersprüche vor, teilte Pressesprecherin Sandra Lummitsch auf Nachfrage mit.

Weiter...Auszug...

Dass Nachbarn bereits Widerspruch eingelegt haben, weiß Anne Zuzmann vom Ortsverband des NABU. Die Gruppe sei auch maßgeblich an der Gründung des großen Bündnisses gegen den Maststall beteiligt gewesen und nehme auch an den Treffen teil. Zuzmann macht deutlich: "Wenn es zu einer Klage kommen sollte, wird sich der NABU-Landesverband mit seiner großen Lobby beteiligen." Demnach seien Rechtsanwälte mit der Durchsicht der Genehmigung betraut. "Es sind einfach noch zu viele Fragen offen", kritisiert Zuzmann, "was passiert zum Beispiel mit der ganzen Gülle?" Sie fürchtet um das Trinkwasser, wenn die Gülle einfach auf die Felder gebracht werde. Auch das vom Landkreis geforderte Gutachten, nach dem es keine Gefährdung für die Menschen gebe, beruhigt die Naturschützerin nicht. "Unser Gegengutachten zieht ganz andere Schlüsse."

Weiter...Auszug...

Die Stadt habe keinen Rechtsanspruch, Widerspruch gegen den Bau einzulegen, erklärt Stadtplanerin Anika John. Im Laufe des Genehmigungsverfahrens seien die städtischen Belange geprüft worden, "und wir haben eine Einvernehmenserklärung unterschrieben." Demnach fügten sich die Pläne in den Bebauungsplan ein und das Keim-Gutachten habe keine Gefährdung gezeigt.

DWZ - Hessisch Oldendorf - 06. November

NABU-Treffen heute am Berliner Platz

Hameln.

Der NABU Hessisch Oldendorf/Hameln lädt seine Mitglieder zu einem Treffen am heutigen Mittwoch, 6. November, um 19 Uhr in des Umweltzentum Berliner Platz ein. Auch Gäste sind willkommen.

DWZ - Hessisch Oldendorf - 02. November

NABU legt Hand an / Freiwillige pflegen Streuobstwiese in Zersen

Hessisch Oldendorf.

Der Naturschutzbund NABU Hessisch Oldendorf/Hameln hat zu einem Arbeitseinsatz aufgerufen. In Zersen muss auf einer Obstwiese unter anderem Gras gemäht werden. Für den Arbeitseinsatz sind etwa drei Stunden eingeplant. Arbeitskleidung, insbesondere Arbeitshandschuhe sollten die Helfer laut NABU mitbringen. Treffpunkt ist heute um 9 Uhr in Zersen auf der Obstwiese. Sie ist zu erreichen von Barksen kommend nach dem zweiten Haus einfach links in den geteerten Feldweg einbiegen und dann geradeaus bis zur Wiese fahren.      red

DWZ - Hessisch Oldendorf - 29. Oktober

NABU zeigt Film über Moschusochsen

Hessisch Oldendorf.

Die Vorläufer der heutigen Moschusochsen hatten sich vor etwa einer Million Jahren in der Tundra des nördlichen Zentralasiens entwickelt. "Die bis zu 1,50 Meter großen männlichen Tiere wohnen in den arktischen Tundren und leben heute ursprünglich nur noch in Grönland, Kanada und Alaska", sagt NABU-Sprecher Hans Arend. 1974 wurde in Nordsibirien eine Herde Moschusochsen angesiedelt, der Bestand wird heute bis auf 4000 Tiere geschätzt. Kleinere Herden leben auch in Norwegen und Schweden. 2012 filmte der Hamelner Ulrich Schaper-Krieglsteiner zusammen mit Meikel Sacher in der Abgeschiedenheit eines norwegischen Nationalparks. Der Film zeigt die Bergtundra und ihre Bewohner. Der NABU zeigt den Film am Donnerstag, 31. Oktober, um 19.30 Uhr im Werkhaus in Hessich Oldendorf an der Langen Straße.

Download
DWZ Hameln
Baum fällt - "kein großer Verlust" / Nordamerikanische Douglasien an der Riepenstraße krank und instabil
22 Oktober 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 869.6 KB
Download
DWZ Hessisch Oldendorf
Ab in den Süden / Die Schwalben folgen anderen Vögeln in den Süden
10 Oktober 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 281.5 KB

DWZ - Hessisch Oldendorf - 04. Oktober

Naturschützer laden zum Treffen

Hessisch Oldendorf.

Der Naturschutzbund Hessisch Oldendorf/Hameln hat zu einem Treffen eingeladen. Es beginnt am kommenden Donnerstag, 10. Oktober, in Hessisch Oldendorf. Treffpunkt ist um 19 Uhr der Baxmannsaal des Werkhauses an der Langen Straße gegenüber der Volksbank. Das Treffen richtet sich an Mitglieder und interessierte Gäste.

Download
DWZ Hessisch Oldendorf
Blick nach oben / Naturschützer zählen Vögel / Jeder kann helfen
2 Oktober 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.3 MB
Download
DWZ Bad Münder
Teiche künstlich angelegt / NABU Bad Münder beteiligt sich am Projekt des Landesverbandes
2 Oktober 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.2 MB
Download
DWZ Emmerthal
Zum Erntefest nach Börry
30 September 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 655.6 KB
Download
DWZ Hameln
Ab in die Pilze / vom Sammler zum Feinschmecker - passend zur Saison geben Experten Rat
26 September 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 605.2 KB
Download
DWZ Salzhemmendorf
Wie kommt der Saft in die Tüte? / Beim Mostfest zeigt Olaf Seifert, wie es geht
23 September 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 713.3 KB

HALLO SONNTAG - Salzhemmendorf - 22. September

Mostfest in Wallensen Anmerkung Webmaster: Ockensen / Schaupressen und Musik

Pünktlich zum Herbstanfang wird das über die Gemeindegrenzen hinaus bekannte Mostfest gefeiert, das sich diesmal zum neunten Mal jährt. Im Mittelpunkt steht der beliebte Herbstmarkt mit selbst hergestellten Produkten. Eine weitere Attraktion der Veranstaltung am heutigen Sonntag von 11 bis 18 Uhr ist sie Saftherstellung. "Die Besucher sind eingeladen, im Mostbetrieb beim Saftpressen zuzuschauen", macht Mostereibetreiber Olaf Seifert aufmerksam. Das Fest beginnt um 11 Uhr mit einem Frühschoppen und Musik der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Wallensen.

Weiter...Auszug...

Die kleinen Besucher können sich ihre Zeit vertreiben beim Schminken, in der Strohhüpfburg und bei Aktionen mit dem NABU.     sto

Download
DWZ Hessisch Oldendorf
"Natur war schon immer mein Sing" / Denise und Leon absolvieren Bundesfreiwilligendienst beim NABU / Ein Job: Baby-Eichhörnchen füttern
20 September 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 824.2 KB

DWZ - Salzhemmendorf - 20. September

Mostfest in Ockensen

Ockensen.

In der Mosterei Ockensen steht die Mostpresse zurzeit nicht still. Wer erfahren möchte, wie aus einem knackigen Apfel ein süßsaurer Durstlöscher wird, hat dazu am kommenden Sonntag, 22. September, beim 9. Mostfest Gelegenheit. Los geht es um 11 Uhr mit einem Frühschoppen der Freiwilligen Feuerwehr Wallensen.

Weiter...Auszug...

Bis etwa 18 Uhr lassen sich Mostereibetreiber Olaf Seifert und sein Team beim Satfpressen über die Schulter schauen. Das Resultat kann verkostet werden, auch die neue Apfelsorte Apfel-Aronia wir ausgeschenkt. Rund um die Mosterei ist zudem ein kleiner Markt aufgebaut, angeboten werden unter anderem landwirtschaftliche Erzeugnisse und selbst gemachte Speiseöle, Honig, Marmelade, Naturfloristik, Holzarbeiten und Gartenaccessoires. Die kleinen Besucher können sich auf einem Schminkstand, Aktionen mit dem NABU, eine Hüpfburg aus Stroh und Planwagenfahrten zum Wasserbaum freuen.        sto

DWZ - Bad Münder - 16. September

NABU macht Keime zum Thema

Bad Münder.

Der NABU will über multiresistente Keime und ihre Auswirkungen auf den Menschen informieren - das Thema war im Zusammenhang mit dem NABU-Engagement gegen geplante Mastställe in Nettelrede und Eilenberg entwickelt worden. Als Referenten wollen Facharzt Dr. Jürgen Borghardt und die Heilpraktikerin Anne Zuzmann in der Deister-Süntelklinik über mögliche Auswirkungen und Risiken berichten. Ein Termin soll beim nächsten Treffen der Maststallgegener gefunden werden - die Teilnahme der Gruppe aus NABU-Vertretern und anderen Interessierten kommen heute um 19 Uhr in der Rohmel-Gaststätte zusammen. Gäste sind den Organisatoren willkommen.

Download
DWZ Hameln-Pyrmont
Die schwarz-gelbe Gefahr: Auf Kriegsfuß mit fiesen Viechern / Wespen sind lebensgefährlich für Allergiker und jetzt im Spätsommer besonders lästig / Wie man sich schützen kann und was der Notarzt rät
3 September 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 598.8 KB
Download
DWZ Hameln-Pyrmont
Ernüchternde Bilanz / Niedersächsischer Bestand des Gartenrotschwanzes gefährdet / Kaum Sichtungen im Landkreis
28 August 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 687.7 KB
Download
DWZ Bad Münder
Maststallgegener formieren sich / NABU erwandert das Plangebiet / Kliniken lassen ein Gegengutachten erstellen
23 August 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 600.1 KB

DWZ - Hameln - 23. August

Fledermaussxkursion beginnt um 21 Uhr

Hameln.

Die Fledermausexkursion mit Rainer Marcek am heutigen Freitag, 23. August, auf dem Friedhof Wehl beginnt nicht um 20, sondern erst um 21 Uhr.

DWZ - Hameln - 22. August

Kobolde der Nacht / Morgen Fledermaussxkursion auf dem Wehl

Hameln.

Mausohren, Hufeisennasen, Abendsegler: Fledermäuse haben nicht nur schöne Namen, sondern faszinieren auch mit ihren Flugkünsten. Wer mehr über die bedrohten Tiere der Nacht erfahren will, sollte am 24. und 25. August die Gelegenheit nutzen und an einer Exkursion des NABU teilnehmen.

Anlass ist die "Batnight 2013", bei der die Kobolde der Nacht beobachtet werden können. Ausgerüstet mit einem Bat-Detektor, geht es los. Dieser macht die Ultraschall-Echolrtung der Fledermäuse hörbar, denn diese sind für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar. Der Bat-Detektor überbrückt diesen menschlichen Schwachpunkt, indem er die hochfrequenten Rufe der Fledermäuse in hörbare Laute abwandelt.

"Im Spätsommer, etwa ab Ende August, suchen die meisten europäischen Fledermäuse nach geeigneten Winterquartieren, die ihnen für die kalten Monate ausreichen Schutz bieten, daher kann man die Tiere an bestimmten Stellen besonders gut beobachten," sagt Rainer Marcek, Fledermausexperte beim heimischen NABU. Der führt am morgigen Freitag, 23. August, von 20 bis 22.30 Uhr auf dem Friedhof Wehl in Hameln eine Veranstaltung durch.

DWZ - Bad Pyrmont - 22. August

NABU lädt zur Fledermausnacht

Bad Pyrmont.

Der Naturschutzbund (NABU) Bad Pyrmont hat Interessierte für den morgigen Freitag, 23. August, anlässlich der Europäischen Fledermausnacht zur Teilnahme an einer "Batnight" eingeladen. Nach einer thematischen Einführung sollen die Fledermäuse am Gondelteich beobachtet werden. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auch Kinder sind zu der Veranstaltung willkommen. Treffpunkt ist um 21 Uhr die Mitte des Parkplatzes

DWZ - Bad Münder - 16. August

Maststallgegner wandern

Bad Münder.

Der NABU Bad Münder lädt alle Maststallgegner für Sonntag, 18. August, zu einer Wanderung ein. Ziel der Gruppe sind die Flächen, die für die geplanten Mastställe in Nettelrede und am Eilenberg vorgesehen sind. Die Gegner befürchten gefährliche Keime und Gestank, den Verlust von Arbeitsplätzen im Gesundheits- und Tourismussektor sowie die Zersiedelung der Landschaft. Treffpunkt ist um 11 Uhr an der Deister-Süntel-Klinik in Bad Münder. Gegen 11.30 Uhr möchten die Teilnehmer in Nettelrede am Bergweg/Ecke Ächternfeld ankommen. Dort können sich weitere Interessierte anschließen. Für Fragen und weitere Informationen steht NABU-Sprecherin Anne Zuzmann unter Telefon 05042/5560 zur Verfügung.     red

Download
DWZ Hessisch Oldendorf
Ein Glücksbringer in Not / Schwalben auch bei uns seltener / Naturschutzbund versucht dagegenzuhalten
13 August 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 344.4 KB
Download
DWZ Hessisch Oldendorf
Es klingelt in den Kassen / Stiftung Sparkasse Hessisch Oldendorf unterstützt mit 21800 Euro Stift und Vereine
1 August 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 651.7 KB
Download
DWZ Bad Pyrmont
NABU drängt auf Schutz des Brücken-Ensembels / Pyrmonter Naturschützer plädieren für die Sanierung der bestehenden Bad Freienwalder Brücke
31 Juli 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 692.4 KB
Download
DWZ Hessisch Oldendorf
Adebar ist wieder da / Storchenmann verteidigt Kinderstube tagsüber gegen Eindringlinge
30 Juli 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 487.4 KB

SCHAUFENSTER HESSISCH OLDENDORF - Hessisch Oldendorf - 25. Juli

Wo ist Adebar, wer hat ihn gesehen? / Storchenmännchen verschollen

Das Storchenmännchen wurde seit Tagen nicht mehr gesehen. Ob Adebar etwas zugestoßen ist, weiß derzeit nicht einmal Storchenvater Dietmar Meier. Es ist nicht auszuschließen, dass der große schwarz-weiße Vogel fremde Artgenossen auf Distanz hält. "Die Freilandbeobachtungen dauern an", sagt Dietmar Meier. Die Jungstörche auf dem Schornstein der ehemaligen Molkerei werden derzeit nur von der Störchin mit Nahrung versorgt. Für den Nachwuchs besteht aber keine Lebensgefahr.

Gewöhnlich nächtigen die beiden Altstörche auf dem alten Postamt in der Nachbarschaft der ehemaligen Molkerei, da es im Nest mit dem Nachwuchs inzwischen zu eng geworden ist. Vom alten Postamt in der Bahnhofsallee aus haben die Altstörche ihren Nachwuchs stets im Blick. Seit Tagen sitzt dort nachts aber nur die Storchendame. Von ihrem Gemahl Adebar fehlt hingegen jede Spur.

Die Jungstörche im Nest indes gedeihen prächtig. Das Gedieder der Jungen ist derweil schon voll ausgebildet. Die Küken sind inzwischen zu flugfähigen Jungstörchen herangewachsen. Nur für den großen Sprung in die Freiheit reichte es bislang noch nicht, denn noch fehlt den Kleinen der Mut dazu. Durch die Abwesenheit eines Storches ist die Futterversorgung zwar etwas geringer geworden, doch die Jungen sind inzwischen so groß, dass sie mir der alleinigen Fütterung der Storchenmutter durchkommen werden.

Wer den Storchenmann zu Gesicht bekommt, sollte Dietmar Meier davon in Kenntnis setzen.

Download
DWZ Hessisch Oldendorf
Wo ist Adebar? / Weißstorchenvater: Seit Tagen verschollen
25 Juli 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.2 MB
Download
DWZ Hameln
Heimische Vögel vom Verdursten bedroht / NABU bittet um Aufstellen von Tränken
24 Juli 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 807.3 KB
Download
DWZ Hameln
Solo-Auftritt der Zwergfledermaus / Naturschützer zeigt Winterquartier der gefährdeten Tiere beim Spaziergang durch den Klüttunnel
16 Juli 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 753.5 KB
Download
DWZ Hessisch Oldendorf
Alles in Eigenregie / Schilder, Bänke, Hütte: Barksener legen sich für ihren Heimatort ins Zeug
15 Juli 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 473.2 KB
Download
DWZ Emmerthal
Riesiger Käfer im kleinen Voremberg / Anwohner entdeckten selten zu sehendes Insekt / NABU spricht von einer imposanten Erscheinung
13 Juli 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 471.7 KB
Download
DWZ Hameln
17 Mitglieder dazugewonnen / Aber: BUND-Ortsgruppe sorgt sich um den Fortbestand des Natur- und Umweltzentrums
11 Juli 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 559.8 KB

DWZ - Hameln - 11. Juli

Fledermäuse im Tunnel aufspüren

Schlag auf Schlag: Kaum sind die Logocoks-Sommerabenteuer zu ihrem Blick hinter die Kulissen aufgebrochen, startet schon die nächste Aktion: Für fünf Gewinner deht es morgen auf Exkursion zu den Fledermäusen in den Klüt-Tunnel. Rainer Marcek Anmerkung Webmaster: Leiter der AG Fledermäuse beim NABU Hessisch Oldendorf/Hameln wird die Teilnehmer durch die dunkle, gut 360 Meter lange Röhre führen wird, bevor nach den Scheuen Tieren Ausschau gehalten wird. Jeder Sommerabenteurer sollte eine Taschenlampe mitbringen. Los geht's um 21 Uhr an der Auffahrt zum Klüt-Tunnel an der Pyrmonter Straße.     jbr

Download
DWZ Hameln
Umweltberatung im Umbruch / Natur- und Umweltzentrum schließt Türen / Bundesweites Stromsparpaket soll Idee weiterführen
9 Juli 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 796.6 KB
Download
DWZ Weserbergland
Steinbruch als Lebensraum / Kreispolitiker unterstützen NABU-Projekt Gelbbauchunken
1 Juli 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 805.1 KB
Download
DWZ Bad Münder
Maststallgegener formieren sich / Kritiker der Bauvorhaben setzen auf Deeskalation / Sachargumente sollen im Vordergrund stehen
28 Juni 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 590.9 KB

SCHAUFENSTER HESSISCH OLDENDORF - Hessisch Oldendorf - 27. Juni

Nachwuchs im Nest hoch über der Weserstadt / Sommerhitze macht kleinen Störchen zu schaffen

Am zurückliegenden Wochenende standen die VW-Oldtimer im Blickpunkt des Interesses. Doch so mancher Weserstädter und auch Gäste, die von weither angereist waren, schauten immer wieder hoch auf den Schornstein der ehemaligen Molkerei an der Langen Straße/Münchhausenring. Dort oben steht seit Tagen ein Storch und bewacht das Nest. Mit etwas Glück sind auch ein oder zwei Köpfe zu sehen, die kaum über den Nestrand reichen. Das Storchenpaar hat zwei Junge und denen geht es gut, "die Storchenküken haben die Kälte und die extreme Hitze der vergangenen Tage unbeschadet überstanden", freut sich Dietmar Meier. Er kümmert sich seit 1990, als mit Adebar und Adele das erste Storchenpaar nach Hessisch Oldendorf zurückgekehrt war, um die großen schwarz-weißen Vögel. Versuche weitere Storchenpaare anzulocken, die sich hier niederlassen und Junge aufziehen, sind bisher nicht von Erfolg gekrönt. Alle Nisthilfen, die aufgestellt wurden, sind bisher nicht angenommen worden. Und dies obwohl immer wieder einige der schwarz-weißen Vögel, mit den roten Schnäbeln und langen roten Beinen hier gesichtet wurden.

Storchenvater Meier erklärt, was sich in diesen Tagen im Nest in luftiger Höhe tut: "Während sich einer der Altstörche tagsüber ständig auf Nahrungssuche für die kleinen hungrigen Schnäbel befindet, bewacht der zweite Altstorch den Nachwuchs." Die zurückliegende Kälteperiode mit den ergiebigen Niederschlägen vor der Sommerhitze sorgte dafür, dass vielerorts die Jungen an Unterkühlung starben. Die anschließende Sommerhitze der letzten Tage machte den Kleinen ebenfalls sehr zu schaffen. Die Storcheneltern wissen aber die Not ihrer Schützlinge zu lindern. Der bewachende Storch stellt sich an sehr warmen Tagen auf dem Nest immer so, dass die Kleinen in seinem Schatten sitzen und vor intensiver Sonneneinstrahlung geschützt sind. Die Schnäbel der Kleinen sind stets geöffnet. Durch das sogenannte Hecheln verschaffen sie sich dabei etwas Kühlung. An ganz warmen Tagen werden sie auch schon mal geduscht, wenn der im Außendienst befindliche Storch mit einem Schnabel voll Wasser heimkehrt und diesen über den Küken öffnet.

Gefahr droht dem Nachwuchs des Storchenpaares aber auch von fremden Störchen. So konnte in den letzten Tagen beobachtet werden, dass diese immer wieder das Nest umkreisten und versuchten, es zu erobern. "Unseren Altstörchen gelang es aber, die Störenfriede erfolgreich abzuwehren. Während einer der Störche hinter den Eindringlingen herflog, um sie abzudrängen, teilte sein Partner vom Nest aus derbe Schnabelhiebe aus", beschreibt Dietmar Meier.

Im vergangenen Jahr ging es nicht gut aus. Da verletzte sich die Storchenmutter bei so einer Attacke schwer am Kopf (wir berichteten). Diesmal ging alles jedoch glimpflich aus. Und wie geht es nun weiter mit dem Storchennachwuchs? "Es wird nun nicht mehr lange dauern, bis beide Altstörche sich auf Nahrungssuche begeben müssen, um den Hunger der Kleinen zu stillen. Die Jungen sind dann groß genug, um allein im Nest zu verweilen. Sie trainieren ihre Muskeln und üben sich schon mal im Flügelschlagen", erklärt der Hessisch Oldendorfer Storchenvater. In etwa vier Wochen starten die jungen Störche zu ihrem ersten Ausflug in die große Freiheit. Dann begeben sie sich mit ihren Storcheneltern auf Nahrungssuche in die Weserniederung. Dort ist der Tisch zurzeit reich gedeckt.

Noch bevor der Herbstwind übers Weserbergland zieht, sind die jungen Störche fast ausgewachsen. Dann müssen sie fit sein, denn es steht ihnen wie dem Elternpaar der lange Flug in die Überwinterungsgebiete weit weg im warmen Süden bevor.      dm/pj

Download
DWZ Hessisch Oldendorf
Mit der Kamera im Nistkasten / Kinder erleben Aufzucht von Meisenküken hautnah - und feiern Vogelhochzeit
27 Juni 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.1 MB
Download
DWZ Hessisch Oldendorf
Zwei Junge im Storchennest / Küken haben die Kälte und Hitze überstanden
25 Juni 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 476.7 KB
Download
DWZ Bad Münder
Die Gegner formieren sich / NABU holt Maststallgegener an einen Tisch
18 Juni 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 723.4 KB

DWZ - Hameln - 15. Juni

Abstieg in den Klüttunnel / Auf Exkursion zu den Fledermäusen

Eigentlich kommt in den ehemaligen Tunnel im Klüt niemand rein, es sei denn, er ist ein Einbrecher oder hat eine Erlaubnis. Seine einzigen Bewohner, die Fledermäuse sind scheu und strng geschützt. Fünf Leser haben jedoch die einmalige Chance gemeinsam mit Fledermaus-Experte Rainer Marcek Anmerkung Webmaster: Rainer Marcek ist Leiter der AG Fledermausschutz beim NABU Hessisch Oldendorf/Hameln, die dunkle, gut 316 Meter lange Röhre zu begehen und vielleicht den ein oder anderen kleinen Vampir aufzuspüren. Übrigens: Der Tunnel wurde 1897 fertiggedtellt und gehörte zur Bahnverbindung Hameln-Lage. Heute ist er ein Baudenkmal. >Termin: Freitag, 12. Juli, 21 Uhr, 5 Teilnehmer.

Download
DWZ Hessisch Oldendorf
Streuobstwiesen sind seine Leidenschaft / Christian Weidner Erster Vorsitzender des NABU Hessisch Oldendorf/Hameln
13 Juni 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 781.1 KB

SCHAUFENSTER HESSISCH OLDENDORF - Hessisch Oldendorf - 13. Juni

Streuobstwiesen sind seine Leidenschaft / Christian Weidner Erster Vorsitzender des NABU Hessisch Oldendorf/Hameln

VON EVA STROHDEICHER

Hessisch Oldendorf/Hameln.

Erst vor zwei Jahren ist Christian Weidner Mitglied beim Naturschutzbund Deutschland e.V. (kurz NABU) geworden und jetzt ist er der neue Chef beim NABU Hessisch Oldendorf/Hameln. Nach dem Tod von Hans-Jürgen Wissel ist er zum neuen Ersten Vorsitzenden gewählt worden. Naturschutz liegt dem 45-Jährigen schon seit Jahren am Herzen.

In Sachen Naturschutz stehen Streuobstwiesen hoch im Kurs, Artenreichtum findet der geborene Münchener besonders interessant. Überhaupt gefällt ihm die abwechslungsreiche Landschaft im Weserbergland sehr gut. Ich mag die ausgedehnten Buchenwälder, die teilweise scheinbar noch unberührt scheinende Natur, den Artenreichtum und die hügelige Landschaft reizt mich sehr. Ich fahre gern mit dem Mountainbike, aber nur auf den befestigten Wegen und nicht quer durch den Wald", fügt Weidner schmunzelnd hinzu. Schwerpunktmäßig will sich der neue Erste Vorsitzende des NABU Hessisch Oldendorf/Hameln gemeinsam mit seinem Team auf den Biotopschutz konzentrieren. Der NABU hat zahlreiche Biotopflächen gepachtet oder gekauft und muss sich nun um diese kümmern. "Einige der Flächen sind in einem desolaten Zustand und müssen noch entwickelt werden, andere müssen erhalten werden, und durch vorsichtige Eingriffe des NABU sollen hier Lebensräume geschaffen werden", erklärt Weidner.

Der 45-Jährige setzt sich bereits seit Anfang der 80er Jahre in verschieden in verschiedenen Naturschutzorganisationen wie BUND, WWF und Greenpeace für den Naturschutz ein. Seit neun Jahren wohnt Christian Weidner mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen im Hamelner Ortsteil Klein Hilligsfeld auf einem 1909 erbauten Resthof. Draußen anzupacken ist genau sein Ding. Für ihn ist das "Natursport". Es ist billiger als im Fitnessstudio und bringt aus meiner Sicht mehr. "Beim Arbeiten draußen im Garten zu hören, wie die Lerche schlägt oder einen seltene Specht zu beobachten, macht mir immer wieder Freude." Auch auf die nächsten fünf Jahre freut sich Christian Weidner besonders. Für diesen Zeitraum wurde der Facharzt für Psychotherapie zum Ersten Vorsitzenden des NABU Hessisch Oldendorf/Hameln gewählt Anmerkung Webmaster. Vorstandsmitglieder werden auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Es ist etwas ganz ganz Besonderes mit einem so erfahrenen Team von Naturschützern zusammenzuarbeiten zu dürfen, so Weidner im Gespräch mit der DWZ.

DWZ - Salzhemmendorf - 11. Juni

Schatzsuche im Stollen

Osterwald.

Aktionen für Kinder sind ein neuer Baustein, auf das das Bergwerksmuseum Osterwald setzt. „Wir verbinden Spiel und Spaß mit kindgerechten Führungen durch den Hüttenstollen und das Museum“, betont Hans-Dieter Kreft, der Vorsitzende des Bergmannsvereins. Auch können Kindergeburtstage im Besucherbergwerk gefeiert werden. Neu im Programm ist eine Schatzsuche im Stollen. Immer beliebter wird der vor vier Jahren ins Leben gerufene „Kindertag“. Die Resonanz war riesig: „Wir schätzen die Besucherzahl auf über 700“, bilanziert Kreft. Mehr als die Hälfte davon seien Kinder gewesen. Für sie waren diverse Spielstationen aufgebaut – beispielsweise Dosenwerfen, Lehmziegelbau, Steine bearbeiten, Clownerie, Aktionen mit der NABU-Ortsgruppe Coppenbrügge/Salzhemmendorf und Eierkohlenläufe.     sto

Download
DWZ Hameln
Ins Altersheim statt am Schalter / 120 Mitarbeiter der Sparkasse engagieren sich am Mittwoch beim Helfertag
10 Juni 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.2 MB
Download
DWZ Hameln
Winterwohnheim für Fledermäuse / Der Klüttunnel ist Anflugstelle für mehrere Arten und sichert damit den Bestand der bedrohten Tiere
7 Juni 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 783.1 KB

DWZ - Hessisch Oldendorf - 03. Juni

Gibt es noch Hoffnung für die Schwalben?

Zu:"Es wird eng für die volkstümlichen Sommerboten", vom 16. Mai

Seit etwa vier bis fünf Jahren beobachte ich, dass die Schwalben immer weniger werden. Hatte meine Tochter an ihrem Haus noch vor etwa vier Jahren noch fünf bis sechs beflogene Nester, wir an unserem Haus etwa zwei, so waren es im vergangenen Jahr jeweils drei Nester. Zwecks Nisthilfe hatte ich schon vor Jahren zwei Kunstnester angebracht, die jedoch lange nicht angenommen wurden. Vor zwei Jahren brachte ich weitere zwei Kunstnester an. Diese wurden dann auch angenommen. In der Hoffnung auf Erfolg kamen im vorigen Jahr noch Nest fünf und sechs dazu. In den beflogenen drei Nestern kam jeweils mindestens eine Brut zustande. Unsere Erwartung für dieses Jahr war also groß, doch es kam nicht eine Schwalbe zurück. Vor drei Jahren sprach ich in Polen in mehreren Förstereien die Förster auf dieses Phänomen an. Erst erstaunte, dann betroffene Gesichter. Obwohl sich bei uns in den letzten Jahren wenig geändert hat in Bezug auf versiegelte Landschaft, fehlende Nahrung, "Klima" und so weiter, wurden es immer weniger Schwalben. Das Gleiche ist in den von mir in Polen besuchten Gebieten, die Hunderte von Kilometern voneinander entfernt liegen. Es sind Storch- und Kranichgebiete, kleinbäuerliche Strukturen in dem einen Gebiet, etwas größere Felder, etwa wie bei uns, in dem anderen Gebiet. Teiche an oder direkt bei den Förstereien, Mücken kaum auszuhalten, Nistmaterial vorhanden, eingesetzte Spritzmengen eher geringer als bei uns. Gerade zurück aus Polen, musste ich feststellen, wenige Schwalben in der Luft oder auf den Drähten. In der besuchten Försterei kein beflogenes Nest! Das Problem kann also nicht nur an den oben beschrieben Kriterien liegen, das ist zu kurz gedacht. Es muss in hohem Maße andere Ursachen haben, vielleicht in Afrika (Landwirtschaft mit mehr Spritzmitteln, Klimaextreme) oder an der Zugsituation (extreme Wetterlagen), eventuell auch an anderen. Vor vielen Jahren wollte unsere Tochter in Italien ein Eis kaufen. Nach dem Öffnen der Gefriertruhe ließ sie den Deckel entsetzt fallen. Als ich nachschaute: massenhaft Vogelkörper in der Truhe. Ich kann den Herren Göring und Kollegen aus Großenwieden nur Glück bei ihren höchst anerkenneswerten Bemühungen wünschen. Große Hoffnung habe ich nicht, es kommen zu wenige Schwalben zurück. In der Försterei in Polen ist nach etwa 20 Jahren der Wiedehopf wieder da, mit steigendem Bruterfolg. Vielleicht doch noch Hoffnung für die Schwalben? Leserbrief: Gerhard Guckel Fischbeck

Download
DWZ - SCHAUFENSTER HESSISCH OLDENDORF
Besuch vom Storch / Tiere haben Nachwuchs / Männchen stammt aus dem Raum Osnabrück
27 Mai 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 563.2 KB

DWZ - Bad Pyrmont - 25. Mai

Selten, scheu - und plötzlich am Haus: der Schwarzstorch / Erklärt eine Kopfverletzung das atypische Verhalten des sensiblen  Vogels? / Drei Brutplätze in Lippe konkret benannt

VON JULIANE LEHMANN

Lügde.

Eine kurze Zeitreise retour ins Mittelalter - und die beiden Nachbarn Jörg Lehmeier und Gottfried Otto hätten sich kaum gefreut über den Anblick vor der Haustür: Mitten in der Lügder Sonnenhof-Siedlung stand plötzlich ein Schwarzstorch.

Der mächtige Vogel mit dem metallisch schimmernden Gefieder galt Jahrhunderte lang als Vorbote von Krieg und Krankheit. Dem miesen Unglücksbringer-Image hat er seine Beinah-Ausrottung zu verdanken. Deshalb kann sich heute glücklich schätzen, wer ein solches Tier lebend zu Gesicht bekommt. Das passiert normalerweise selten, denn Schwarzstörche sind extrem scheu. Ob sie es schon immer waren oder erst die massive Verfolgung sie Reißaus nehmen ließ - darüber streiten sich die Gelehrten.

Weiter...Auszug...

Doch wie kommt ein Schwarzstorch der - anders als sein weißer Verwandter - normalerweise nie die Nähe des Menschen suchen würde in die Siedlung? Aufschluss könnte die Vergrößerung von Lehmeiers Foto geben: Das Tier könnte seine Scheu aufgrund einer Verletzung verloren haben. Am Hinterkopf schimmert eine Wunde: die Federn fehlen hier. "Das sieht nach einer mechanischen Verletzung aus", vermutet der Pyrmonter Ornithologe Prof. Kordt Rehn Anmerkung Webmaster: Vorstandsmitglied der NABU-Gruppe Bad Pyrmont. "Aber sie als Ursache der "Orientierungsstörung" des schwarzen Adebars von Lügde, wäre Spekulation."

Weiter...Auszug...

Prof. Rehn jedenfalls schätzt die Möglichkeit, dass gleich mehrere Tiere ein solch atypisches Verhalten an den Tag legen, als eher gering ein. "Ihre Brutgebiete sind große, naturbelassene Wälder", erklärt er. Zu sehen bekomme man die Tiere allenfalls, wenn die Alten auf der Suche nach Futter für ihre Jungen ein Gewässer anflögen. Rehn selbst hat .im Laufe der letzten 15 Jahre rund zehn Schwarzstörche in der Natur gesehen.

Weiter...Auszug...

Wo genau die Horste liegen, behalten die Vogelkundler aus gutem Grund für sich. "Amateurfotografen haben den Schwarzstörchen schon oft Unglück gebracht", erklärt Rehn. "Wenn sie beim Brüten gestört werden, verlassen sie ihre Nester und kehren nicht mehr zurück."

Weiter...Auszug...

"Gleichwohl ist und bleibt er heimlicher als der Weißstorch."

...

DWZ - Hessisch Oldendorf - 24. Mai

"Bei uns rufen viele Leute an"

Hessisch Oldendorf.

Der Naturschutzbund Hessisch Oldendorf/Hameln stößt mit dem Projekt "Schwalbendorf" auf reges Interesse. "Bei uns rufen jetzt viele Leute an und wollen eine Plakette für Schwalbennester am Haus haben", sagt NABU-Sprecher Hans Arend. Die Plakette "Hier sind Schwalben willkommen" erhält, wer an seinem Haus mindestens fünf beflogene Nester für Mehlschwalben vorweisen kann. Für Rauchschwalben die an Gebäuden Anmerkung Webmaster: in Gebäuden brüten, können Hausbesitzer die Plakette ab drei beflogene Nester beantragen. Die Nester stellt der NABU-Landesverband zur Verfügung. Großenwieden soll als erstes Dorf in Hameln-Pyrmont zum "Schwalbendorf" werden. Das Projekt ist erfolgreich, wenn sich die Zahl der Schwalben in drei bis fünf Jahren verdoppelt hat.

Download
DWZ Hessisch Oldendorf
Schwingt euch auf / Großenwieden möchte Schwalbendorf werden / Doch wie funktioniert das eigentlich? / Ein Ausflug
21 Mai 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 354.1 KB

DWZ - Hameln - 17. Mai

Termin für Frühaufsteher

Hameln.

Am morgigen Samstag, 18. Mai, findet auf dem Friedhof Wehl ein Vogelstimmenspaziergang des Naturschutzbundes statt. Um 6 Uhr beginnt auf dem Parkplatz des Friedhofes der Spaziergang in den Frühling. Die Führung übernimmt der Vorsitzende Hans Arend. Anmerkung Webmaster: nicht der Vorsitzende, sondern der NABU-Vogelexperte. Teilnehmer sollten festes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung tragen und, wenn möglich, ein Fernglas dabei haben.

Download
DWZ Hameln-Pyrmont
Es wird eng für die volkstümlichen Sommerboten / Naturschützer schlagen Alarm: Der Lebensraum füer Schwalben wird immer begrenzter / NABU startet Projekt mit Kunstnestern
16 Mai 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.5 MB
Download
DWZ Hameln
Winzling in Not / Entkräftete Zwergfledermaus sucht Zuflucht bei den Tierrettern der Feuerwehr
14 Mai 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 977.3 KB

DWZ - Coppenbrügge - 11. Mai

Begleitet vom Konzert der Vögel

Coppenbrügge/Salzhemmendorf.

Die NABU-Gruppe Coppenbrügge/Salzhemmendorf veranstaltet am Sonntag eine Vogelstimmenwanderung am Ith. Das morgendliche und abendliche Konzert der Vögel hinterlässt nachhaltige Eindrücke bei allen Naturbeobachtern. Oft bemerkt man die Vögel erst dann, wenn man ihre Rufe oder Gesänge hört, und vielfach empfindet man Vogelstimmen als einen ästhetischen Genuss. Aber welcher Vogel verbirgt sich hinter dem Gesang? Wie lernt man Vogelstimmen deuten? Will man Vögel in ihrer besten Aktivitätsphase erleben, muss man früh aufstehen, um unter sachkundiger Führung die erwachende Natur zu beobachten. Treffpunkt ist am Sonntag, 12. Mai, um 6 Uhr an der Bushaltestelle in Brünnighausen. Die Führung übernimmt Paul Honke.

HALLO SONNTAG - Hameln-Pyrmont - 05. Mai

Vögel notieren und melden / NABU ruft vom 9. bis 12. Mai zu großer Mitmachaktion auf

Hameln-Pyrmont (red).

Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen, dabei tolle Preise gewinnen und die Kenntnisse über unsere Vogelwelt steigern - all das vereint die Aktion "Stunde der Gartenvögel". Dabei sind alle Vogelfreunde aufgerufen, eine Stunde lang alle Vögel zu notieren und dem NABU zu melden.

Die farbenprächtige leichtgewichtige Blaumeise, die kaum mehr als zehn Gramm auf die Waage bringt, verzaubert durch ihre Buntheit so manchen Hausgarten und Parklandschaft. Nachbarin Meise besticht jedoch nicht nur durch ihre farbenprächtige Erscheinung, sondern auch durch ihre Keckheit und waghalsige Manöver: Nicht selten baumelt sie kopfüber an hauchdünnen Ästchen, um an feine Leckereien zu gelangen, oder stürzt sich in halsbrecherischer "Rüttelflug"-Manier auf ihre Beute.

Blaumeisen sind bei der Aktion "Die Stunde der Gartenvögel" gut zu beobachten. Naturfreunde sollen vom 9. bis 12. Mai alle Vögel notieren, die sie beim Blick in den Garten oder Kleingarten, vom Balkon, oder der Terrasse aus beobachten können. Amsel, Drossel, Fink und Star und die Blaumeise sowie weitere - ganz gleich, welcher Art sie angehören. Anmerkung Webmaster: Wer nicht allein zählen möchte, kann an einer Gartenvogelstunde des NABU-Hessisch Oldendorf/Hameln teilnehmen. Sie findet am 12. Mai um 11:30 Uhr im Klinikpark der Neurologischen Klinik statt.

Blaumeisen sind kluge und geschickte Tiere. Bekannt geworden sind in dieser Hinsicht die britischen Blau- und Kohlmeisen, die gelernt haben, Löcher in die Stannioldeckel der Milchflaschen zu picken, die frühmorgens vor den Türen der noch schlafenden Städter abgestellt wurden. Gewitzte Hamburger Meisen standen dieser Intelligenzleistung um nichts nach: In den 30er-Jahren öffneten sie 57 von 100 Flaschen einer Schulmilch-Lieferung, um an den köstlichen Rahm zu gelangen. Manche Meisen fressen auch Pommes frites, Wurst- und Käsereste oder suchen wie die Spatzen nach Brot- und Kuchenkrümeln.

Städte sind zunehmend dichter von Blaumeisen besiedelt als ländliche Regionen. Naturnah gestaltete Gärten und Parks  sind kleine Oasen für die ehemaligen Laub- und Mischwaldbewohner. Hier finden die gefiederten Sänger, neben vielen anderen Vögeln, wie Zaunkönig, Dompfaff oder Rotkehlchen, Lebensbedingungen vor, die den Verhältnissen ihrer ursprünglichen Lebensräume ähneln. Die höhlenbrütende Blaumeise bevorzugt Baumhöhlen als Nistplätze. Als Alternative nehmen Stadtmeisen gerne auch Nistkästen und andere künstlichen Höhlen, als Wohnraum an: Mauerlöcher, Ofenrohre, Dachziegelhöhlen, aber auch Hausbriefkästen und Gießkannen beherbergen schon so manche Blaumeisenfamilie als ungewöhnlichen Gast. Weitere Informationen im Internet unter www.NABU.de. Anmerkung Webmaster: auch unter www.NABU-hamelnpyrmont.de

DWZ - Hessisch Oldendorf - 04. Mai

Wer erkennt den Vogel?

Hessich Oldendorf.

Der NABU Hessisch Oldendorf/Hameln lädt für morgen zum Vogelstimmenspaziergang ein. Treffpunkt ist um 6 Uhr am Parkplatz des Baxmannbades. Vom Naturschutzgebiet Hohenstein geht es zum Bolzplatz in Barksen. Unterwegs wird nachgesehen, ob die beiden "schwarzen Vögel " Schwarzspecht und Schwarzstorch dort leben. Alle Teilnehmer sollen festes Schuhwerk anhaben und ein Fernglas mitbringen. Zum Abschluss wird gegrillt. Weitere Informationen und Anmeldung unter der Nummer 05152/1581.

DWZ - Hessisch Oldendorf - 02. Mai

Schwalben haben Probleme

Hessisch Oldendorf.

Heute Abend, 19 Uhr, stellt der NABU Hessisch Oldendorf/Hameln das Projekt "Schwalben willkommen in Hessisch Oldendorf", im  Baxmannsaal des Werkhauses, Lange Straße 90, vor, bei dem auf die Bedrohung der Schwalben hingewiesen wird. An dem Projekt kann sich jeder beteiligen.

Download
DWZ Hessisch Oldendorf
Zwischen Seen und Wiesen / NABU bietet Tagesfahrt an
29 April 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 421.5 KB
Download
DWZ Hessisch Oldendorf
Witze im Anflug
(Der NABU Hessisch Oldendorf/Hameln hat an der Grundschule Heßlingen einen Nistkasten mit integrierter Kamera aufgestellt, um Kindern im Kindergarten die Brut eines Vogels im Nistkasten auf einen Bildschirm in der Einrichtung zu zeigen und ihnen damit die heimische Natur näherzubringen. Über diese Bildungsmaßnahme sollte man keine Witze machen.)
26 April 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 451.3 KB

DWZ - Hessisch Oldendorf - 26. April

Vögel singen im Frühling

Großenwieden.

Der Naturschutzbund NABU Hessisch Oldendorf/Hameln hat zu einem vogelkundlichen Spaziergang an den Großenwiedener Teichen eingeladen. Klaus Göring wird den Spaziergang leiten. Die Gäste können dabei den Gesängen der heimischen Vögel lauschen, heißt es in der Ankündigung. Der Naturschutzbund bittet alle Teilnehmer, festes Schuhwerk zu tragen und ein Fernglas mitzubringen. Dafür erhalten die Gäste einen kleinen Vogelführer vom NABU. Für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme kostenlos, alle anderen müssten drei Euro bezahlen. Der Spaziergang am Sonntag, 28. April, startet um 7 Uhr. Treffpunkt ist der Parkplatz des Fähranlegers in Großenwieden.

Download
DWZ Bad Münder
Junge Erlen sichern das neue Hamel-Ufer
25 April 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 792.4 KB
Download
DWZ Bad Münder
Der Kröten-Turbo / Amphibienwanderung schnell beendet
24 April 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.5 MB

DWZ - Hessisch Oldendorf - 23. April

Von der Amsel bis zum Zaunkönig / NABU stellt Singvögel vor

Hessisch Oldendorf.

Der Frühling hat begonnen und die Vögel haben mit ihren Balzgesängen begonnen. "Sie sind aus den Winterquartieren zurück, um zusammen mit den Hiergebliebenen mit dem Brutgeschäft zu beginnen", sagt Hans Arend, Vogelexperte beim Naturschutzbund NABU Hessisch Oldendorf/Hameln. "Nach dem langen Winter müssen die Vögel, genau wie die Natur, ganz schnell alles aufholen", sagt Arend.

Der NABU wird nun sämtliche einheimische Singvögel vorstellen, von der Amsel bis zum Zaunkönig. Den Powerpoint-Vortrag hält Arend am Donnerstag, 25. April, um 19 Uhr im Hessisch Oldendorfer Werkhaus an der Langen Straße 90. Der Eintritt ist frei.

Download
DWZ Bad Pyrmont
Achtung / Kröten im Schellental
19 April 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 499.4 KB

DWZ - Aerzen - 22. April

NABU-Projekt: Schwalben willkommen

Aerzen.

"Schwalben willkommen in Hameln-Pyrmont" heißt das neue Projekt des NABU Hessisch Oldendorf/Hameln, das die Naturschützer am Dienstag, 23. April, in Aerzen vorstellen. Mit einem Powerpoint-Vortrag wird um 19 Uhr in der Gaststätte "Zum alten Forsthaus", Tannenweg 8, auf die Bedrohung der heimischen Schwalben hingewiesen, und gezeigt, wie man helfen kann. Beim Projekt, das über drei Jahre läuft, kann sich jedermann beteiligen. Wer Schwalbennester am oder im Haus hat, erhält durch den NABU Hameln-Pyrmont eine Plakette "Hier sind Schwalben willkommen". Weitere Informationen gibt es beim Vortrag.

Download
DWZ Salzhemmendorf
Ein Hotel für Sand-, Mauer- und Pelzbienen / Kansteinzwerge bauen mit NABU "Gästezimmer" für bedrohte Insekten
18 April 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.5 MB
Download
DWZ Hameln
Gefangen in der Tiefe / Tierischer Einsatz: Hamelner Feuerwehrleute befreien Maulwurf aus Kellerschacht
18 April 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.5 MB

DWZ - Aerzen - 17. April

Mit dem NABU Vögel bestimmen

Aerzen.

Der NABU Hessisch Oldendorf/Hameln veranstaltet am Sonntag, 21. April, einen Vogelstimmenspaziergang in Aerzen. Um 7 Uhr treffen sich die Teilnehmer auf dem Parkplatz der Praxis von Dr. Händchen, Pöhlenstraße 22, um dann etwa zwei bis drei Stunden entlang der Humme spazieren zu gehen. Dabei wird den Stimmen des morgendlichen Vogelkonzertes gelauscht, die NABU-Experte Hans Arend erklärt. Wer Lust hat, früh aufzustehen und Interesse an der Natur zeigt, sollte sich dem NABU Hessisch Oldendorf/Hameln anschließen. Es wird ein Unkostenbeiztag von 3 Euro erhoben, der für Mitglieder entfällt. Alle Teilnehmer sollten festes Schuhwerk anhaben und nach Möglichkeit ein Fernglas mitbringen. Jeder Teilnehmer erhält einen kleinen Vogelführer.

Download
DWZ Salzhemmendorf
Vor 30 Jahren waren es noch 30 / ...heute sind es schon 400 Naturschützer zwischen Kanstein und Ith, Nesselberg und Osterwald
13 April 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 765.9 KB

DWZ - Hameln - 10. April

Vortrag über Schwalben

Hameln.

Der NABU lädt seine Mitglieder zu einem Treff ein. Diese neue Form der Mitgliederinformation findet einmal im Monat statt. Das nächste Treffen findet am morgigen Donnerstag, 11. April um 19 Uhr im Natur- und Umweltzentrum (NUZ) am Berliner Platz 4 statt. Anhand eines Powerpoint-Vortrages wird über das neue Projekt "Schwalben willkommen in Hameln-Pyrmont" berichtet.

Download
DWZ Hameln
Nun beginnt die Aufholjagd der Natur / Langer Winter macht Tieren zu schaffen / Kältewelle sorgt für Stau bei Zugvögeln
8 April 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 596.6 KB
Download
DWZ Hessisch Oldendorf
Störchin hat einen Neuen / Vogel kehrt zurück / Dietmar Meier: Nestkämpfe vorprogrammiert
4 April 2013(1).pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.1 MB
Download
DWZ Hameln
Kröten kommen nicht aus dem Quark / Langer Winter verzögert die alljährliche Wanderung der Amphibien
4 April 2013(2).pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.7 MB
Download
DWZ Bad Pyrmont
NABU sieht Gefahr für seltene Vögel / Naturschützer protestieren gegen die weiteren Windkraftpläne Bad Pyrmonts auf der Hochebene
4 April 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 743.0 KB

SALZHEMMENDORF AKTUELL - Salzhemmendorf - 04. April

"Gemütliches Quartier" / Kinder bauen zusammen mit dem NABU Insektenhotel

Salzhemmendorf.

Im Kindergarten „Kansteinzwerge“ in Salzhemmendorf hat jetzt der NABU Coppenbrügge/Salzhemmendorf gemeinsam mit den Kansteinzwergen ein Insekten- und Wildbienenhotel aufgestellt. Die Schulkinder des Kindergartens konnten sich nun mit dem Bau des Hotels einbringen und viele Gegenstände als Inventar für das Insektenhotel im nahe gelegenen Wald sammeln. Die „Zimmer“ wurden mit verschiedensten einfachen Materialien wie durchlöcherten Lehm, durchlöcherten Holzscheiten, Holzwolle, Tannenzapfen oder hohlem Strauchschnitt durch die Kinder gefüllt.

Günter Blötz vom NABU geht es bei dieser Aktion vorrangig um den Schutz und Erhalt der Wildbienen. Blötz erzählte den Kindern , dass es allein in Deutschland mehr als 550 verschiedene Bienenarten gibt. Biene wird in der Regel gleichgesetzt mit der als Honig- und Wachslieferantin bekannten Honigbiene. Die weitaus meisten sogenannten Wildbienenarten kennt aber kaum jemand.

Durch die Aktion vom NABU und den „Kansteinzwergen“ wird den Wildbienen jetzt auf dem Kindergartengelände ein „gemütliches“ Quartier angeboten. Günter Blötz stellt noch klar, dass diese Insekten völlig harmlos sind und keine Stechattacken befürchtete werden müssen: „Die Tiere sind harmlos und friedlich. Selbst in Terrassennähe angebrachte Nistkästen, Holunder- oder Schilfbündel stellen keine Gefahr dar.“

Die Lage des Insektenhotels wurde dabei von ihm sorgfältig ausgesucht, da sich in der Nähe auch die Kräuterschnecke befindet. Somit fügt sich das Hotel nahtlos in das Gesamtkonzept eines naturnahen Außengeländes ein.

Download
DWZ Hessisch Oldendorf
In Zukunft mit Disco, kino und Biergarten / Bürger von Großen- und Kleinenwieden wollen Dörfer beleben / Erste Projekte umgesetzt
3 April 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 393.7 KB

DWZ - Hameln - 26. März

Osterfeuer kann für Tiere zur Todesfalle werden / Keinen Sperrmüll entfernen / Haufen umsetzen

Hameln.

Bald lodert und knistert es wieder überall im Land: Vielerorts werden zu Ostern die Ostefeuer entzündet. Doch das Feuer birgt auch Gefahren: Immer wieder werden mit den Holz- oder Reisighaufen auch Tiere, denen der Stapel zum Verhängnis wird, verbrannt.

Der NABU Hameln-Pyrmont appelliert, beim Abbrennen der Osterfeuer auf die Belange der Natur zu achten. So sollten keine hölzernen Abfälle wie alte Schränke oder ausgediente Sessel auf dem Osterfeuerplatz entsorgt werden. "Neben dem Brennholz finden sich auch immer wieder Kartons und Plastikhüllen, Spanplatten oder Paletten. Sorgen machen uns die mit Holzschutzmitteln behandelten Stücke", sagt Hans Arend, Vorsitzender des NABU-Kreisverbandes. Bei der Verbrennung können giftige  Verbrennungsgase entstehen und mit dem Rauch eingeatmet werden. Um dem Missbrauch von Osterfeuern zur illegalen Beseitigung von Sperrmüll vorzubeugen, empfiehlt Arend, die Osterstapel möglichst spät, nach Möglichkeit erst am letzten Tag, aufzuschichten

Das späten Aufschichten komme nicht nur dem Veranstaltern, sondern auch zahlreichen Tieren zugute, für die das vermeintlich sichere Holz- und Reisigversteck alljährlich zum Scheiterhaufen wird: Käfer und Wildbienen, Hasen und Kaninchen, Igel und Spitzmäuse sind nur einige Arten, die häufig Unterschlupf in Osterfeuerstapeln suchen. Auch viele Vögel beginnen bereits mit dem Nestbau oder haben in dieser Zeit schon vollständige Gelege. Reisig- und Holzhaufen, die von Tieren als Brut- und Wohnstätte angenommen sind, dürfen nicht mehr durch Abbrennen zerstört werden. Damit sich die Tiere vor dem Abbrennen in dem Stapel niederlassen, können die Stapel auch vorsichtig umgeschichtet werden.

Download
DWZ Bad Pyrmont
Ein seltener Gast in den Emmerwiesen
22 Maerz 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.1 MB

DWZ - Hameln - 19. März

Von der Amsel bis zum Zaunkönig

Hameln/Aerzen.

Der Frühling hatte schon ganz leise angeklopft und die Vögel bereits zaghaft mit ihren Balzgesängen angefangen, da kam der Winter noch einmal zurück. Aber es wird mit Sicherheit auch in diesem Jahr einen Frühling geben und dann kommen auch die Vögel aus ihren Winterquartieren zurück, um mit dem Brutgeschäft zu beginnen. Vorher möchte aber der NABU Hessisch Oldendorf/Hameln alle einheimischen Singvögel, von der Amsel bis zum Zaunkönig, vorstellen.

Den Powerpoint-Vortrag hält Hans Arend, Vogelexperte beim NABU, zuerst in Aerzen und dann in Hameln. In Aerzen wird der Vortrag, der auch die Gefährdung und Hilfe für alle Arten beinhaltet, am Mittwoch, 20. März, um 19 Uhr in der Gaststätte „Zum alten Forsthaus“, Tannenweg 8, stattfinden. Einen Tag später, am Donnerstag, 21. März, treffen sich alle interessierten Vogelfreunde im Natur- und Umweltzentrum in Hameln am Berliner Platz 4, ebenfalls um 19 Uhr. Alle NABU-Mitglieder und andere Interessierte sind ganz herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Download
DWZ Hessisch Oldendorf
Störchin kehrt zurück
18 Maerz 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.2 MB

HALLO MITTWOCH - Hessisch Oldendorf - 06. März

Naturschützer ziehen Bilanz

Hessisch Oldendorf (red).

Der NABU Hessisch Oldendorf/Hameln lädt seine Mitglieder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein. Die Mitgliederversammlung findet am 8. März in Hessisch Oldendorf statt. Treffpunkt ist um 19 Uhr in der Gaststätte "Pierrot", in der Goethestraße 8. Nach den Regularien, wie Berichte und Wahl eines neuen Vorsitzenden sowie einer Referentin für Biotop- und Artenschutz, wird ein Film Anmerkung Webmaster: Powerpoint-Vortrag über die Bekassine, Vogel des Jahres 2013, gezeigt. Alle Mitglieder der NABU-Gruppe Hessisch Oldendorf/Hameln sind dazu herzlich eingeladen.

Download
DWZ Hameln
Wo sind all die Tauben hin? / Zahl der Tiere hat abgenommen / Stadt vermutet, dass Vergrämungsmaßnahmen Vögel verscheucht haben
4 Maerz 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 602.5 KB
Download
DWZ Hessisch Oldendorf
Kröten auf Wanderschaft / NABU Hessisch Oldendorf sucht Helfer fürs Aufstellen von Krötenzäunen
27 Februar 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 995.4 KB
Download
PYRMONTER NACHRICHTEN
Rahmen und Nistkästen / NABU feiert im Schellental 30-jähriges Bestehen
PN27 Februar 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.2 MB
Download
PYRMONTER NACHRICHTEN
Das große Ganze im Blick / Der Pyrmonter Naturschutzbund wird 30 Jahre alt und feiert morgen im Schellental
PN27 Februar 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.2 MB

DWZ - Hessisch Oldendorf - 16. Februar

Immer mehr fliegende Gänse im Wesertal / Nordische Gänse und Schwäne weichen in der kalten Jahreszeit an unsere Kiesseen aus

Hessisch Oldendorf (dm).

Zahlreiche Gänse und Schwäne aus dem hohen Norden und dem baltischen Raum überwintern derzeit in der Weseraue bei Hessisch Oldendorf. Sie sind bereits im Dezember bei uns eingetroffen und bleiben voraussichtlich bis Anfang März. Die Sing- und Höckerschwäne sammeln sich tagsüber in großen Gruppen vorwiegend auf den Rapsfeldern, auf denen sie Nahrung suchen.

In der Abenddämmerung fliegen sie von den Feldern zu den Kiesteichen, wo sie die Nacht verbringen. Jeden Abend ist dieses Naturschauspiel der besonderen zu beobachten. In den Morgenstunden nach Tagesanbruch folgt der Wechsel zurück auf die Felder. Während von den Höckerschwänen beim Flug nur ein Zischen zu hören ist, erklingen weithin hörbar die nasalen Laute der Singschwäne. Vogelzählungen haben ergeben, dass durchschnittlich 60 bis 80 Singschwäne und etwa 100 bis 120 Höckerschwäne im Wesertal zwischen Großenwieden und Hameln überwintern. Die Zahlen schwanken jedoch. In milden Wintern ist die etwas geringer, da viele Schwäne an Leine, Aller und vor allem an der Elbe überwintern. In sehr strengen Wintern hingegen weichen vermutlich viele Schwäne an Lippe, Ems und an den Rhein der Kälte aus. Gestern hatte sich übrigens auf den Feldern zwischen Hameln und Tündern eine große Zahl Schwäne niedergelassen.

Äußerlich ist der Höckerschwan von den Singschwänen gut zu unterscheiden. Sein Schnabel ist rot bis orange gefärbt und über seinem Schnabel befindet sich ein Höcker, der diesem Schwan seinen Namen gibt. Singschwäne haben keinen Höcker, ihr Schnabel ist schwarz-gelb. Der Singschwan ist etwas kleiner als der Höckerschwan. Dieser gilt als verwilderter Parkvogel, der sich im Winter in größeren Gruppen sammelt. Die Singschwäne sind nur im Winter hier und brüten in der sibirischen Tundra und auf Island.

In wenigen Tagen steht bei den bei uns vorkommen Gastvögeln ein weiterer Höhepunkt bevor, denn bald fliegen die vielen Gänse vom Niederrhein aus zurück in die Brutgebiete des Baltikums und der sibirischen Tundra. Je nach Witterung weilen sie auch im Weserrtal für einige Tage, ehe sie weiterziehen. Dann sind auf einigen Feldern oftmals gleichzeitig einige Hunderte Gänse zu beobachten. Es handelt sich dabei um Graugänse, Saatgänse, Blässgänse und Kurzschnabelgänse. Zum Verdruss der Bauern suchen Gänse gern Kulturflächen mit der auflaufenden Getreidesaat auf. Der Fraßdruck der Wasservögel ist dabei aber umso größer, je mehr Energie sie durch unnötige Flugbewegungen benötigen. Deshalb sollten die Wintergäste auch nicht gestört werden.

Für die Zukunft ist mit einer Zunahme der Wasservögel im hiesigen Raum zu rechnen. Der Kiesabbau und die zunehmenden Wasserflächen laden die Wasservögel ein, hier Station zu machen. Es kommt zu einer Verschiebung des Artenspektrums zugunsten der Gänse, Schwäne und auch zahlreicher Wildentenarten. Darum sind die Fischbecker, Fuhlener und die Großenwiedener beziehungsweise Hohenroder Kiesteiche Dreh- und Angelpunkt bei der heimischen Wasservogelwelt. Bis Mitte März ist das Naturschauspiel mit den Gänsen und Schwänen noch zu beobachten, dann fliegen sie zurück in die Brutgebiete des Baltikums und in den hohen Norden. Anmerkung Webmaster: Sie können sich die hier vorkommenden Wasservögel im Wesertal ansehen hier

DWZ - Bad Münder - 14. Februar

Hör mal, wer da hämmert / Nistkastenbau in der Grundschule Eimbeckhausen: NABU will Kinder für Natur- und Artenschutz begeistern

Eimbeckhausen (ch).

Bamm, bamm, bamm: Ohrenbetäubender Lärm drang gestern Nachmittag aus dem Untergeschoss der Grundschule Eimbeckhausen. Und das hatte einen triftigen Grund: Im Werkraum wurde auch lange nach Schulschluss noch fleißig gearbeitet. 20 Nachwuchstüftler zimmerten dort Nistkästen für Vögel zusammen.

Zu der Gruppe gehörten auch Marvi und Flynn. "Das macht viel Spaß", sagte Marvin, bevor er den Hammer ein weiteres Mal niedersausen ließ. Nagel um Nagel trieben die beiden Neunjährigen so ins Holz, bis der Nistkasten vor ihnen stand. Doch dann war für die Jungs noch lange nicht Schluss. Schließlich sollte jedes Kind einen Nistkasten mit nach Hause nehmen. Die Freunde tauschten schnell die Rollen - Fynn bekam den Hammer und Marvin hielt die Bretter in Position - und auf ging es in die zweite Runde.

Organisiert wurde der Tüftelnachmittag vom NABU Bad Münder. Die NABU-Mitarbeiter brachten die Holzbausätze mit und gingen dann immer zur Hand, wenn die kleinen Baumeister einmal nicht mehr weiter wussten.

Einer der NABU-Helfer war Karl Haverkamp. "Der Nistkastenbau ist inzwischen zu einez Tradition geworden", sagte er. "Wir haben solche Aktionen schon öfter gemacht." Und das Angebot kommt bei den Kindern offentsichlich sehr gut an.

Mit ihrem Beitrag leisten die kleinen Heimwerker zudem einen Beitrag zum Naturschutz. Denn die Holzkästen sollen den heimischen Höhlenbrütern wie der Meise oder dem Star einen sicheren Brutplatz bieten. Ziel der Aktion sei es, Kinder für die Natur zu begeistern, erklärt Umweltschutzlehrer Jörg Neumann. "Unsere Naturschutzjugend such noch Mitstreiter."

DWZ - Hessisch Oldendorf - 14. Februar

Wintergäste in der Auenlandschaft

Hessisch Oldendorf/Hohenrode.

Die NABU-Ortsgruppe Hessisch Oldendorf/Hameln lädt für Sonntag, 17. Februar, zu einem vogelkundlichen Spaziergang in Hohenrode ein. Um 10 Uhr treffen sich die Teilnehmer auf dem Schotterparkplatz am Ortsausgang von Hohenrode in Richtung Rinteln. Die Veranstaltung dauert etwa zwei Stunden. An den Gewässern können dann Wintergäste aus dem hohen Norden beobachtet werden. "Wenn es vorher dauerhaft Frost gegeben hat, wird die Veranstaltung um eine Woche auf Sonntag, 24. Februar, verschoben", teilt Hans Arend mit. Der Experte des Naturschutzbundes leitet die Veranstaltung durch die Auenlandschaft Oberweser. Das Kiesgebiet ist im letzten Jahr vom NABU erworben worden.

DWZ - Hameln - 14. Februar

Heute Treffen im Umweltzentrum

Hameln.

Der NABU möchte seine Mitglieder zu regelmäßigen Treffen einladen. Diese neue Form der Mitgliederinformation findet jeden Monat statt, das nächste Treffen ist am heutigen Donnerstag, 14. Februar, um 19 Uhr im Umweltzentrum Berliner Plaz 4 (NUZ).

DWZ - Hameln - 14. Februar 

Von der Entenfütterung profitieren die Ratten / Vermeintliche Tierfreunde werfen sogar ganze Toastbrote ins Wasser / Müll bleibt zurück

Hameln (CK).

Es ist fast ein alltägliches Bild an der Hamel-Brücke am 164er Ring: Dort werden Enten gefüttert, mal mit Brötchen, mal mit Resten aus dem Haushalt, manchmal sogar mit ganzen (!) Toastbroten. Von Müttern mit Kindern, von Marktbesuchern, von Senioren - es gibt praktisch keine Altersgrenze. Und die Plastiktüten, in denen die Fressalien für die gefiederten Freunde mitgebracht werden, klemmen die vermeintlichen Tierfreunde dann praktischerweise gleich hinters Brückengeländer, von wo aus sie bei nächstbester Gelegenheit ins Wasser geweht werden. Wahren Tierschützern sind diese Fütterungsaktionen schon lange ein Dorn im Auge, gefährdet zu Boden gesunkenes, aufgeweichtes doch nicht nur für die Enten auf der Hamel selbst, sondern auch deren Nachwuchs. Laut NABU profitieren nämlich in erster Linie deren Feinde, die Ratten, von dem Brot.

DWZ - Hameln - 12. Februar 

NABU lädt zum Treffen ein

Hameln.

Der NABU lädt seine Mitglieder zu einem Treff ein. Diese neue Form der Mitgliederinformation findet jeden Monat statt, das nächste Treffen ist am Donnerstag, 14. Februar, um 19 Uhr im NUZ am Berliner Platz 4.

DWZ - Bad Münder - 11. Februar

NABU lädt Kinder zum Nistkastenbau ein

Eimbeckhausen.

Seit den Anfängen des Vogelschutzes zählt das Bauen und Anbringen von Nistkästen zu den festen Bestandteilen aktiver Naturschutzarbeit vor Ort. Künstliche Nisthilfen sind da sinnvoll, wo Naturhöhlen fehlen, weil alte und morsche Bäume nicht mehr vorhanden sind, oder weil an Gebäuden geeignete Brutnischen fehlen. Außerdem macht das Bauen von Nistkästen einfach Spaß, weiß Jörg Neumann, Umweltberatungslehrer am Schullandheim Nienstedt. Er betreut ein Projekt, zu dem der NABU Bad Münder für Mittwoch, 13. Februar, einlädt. Um 16 Uhr werden in der Grundschule in Eimbeckhausen gebaut. "Der NABU stellt die Nistkastenbausätze und leitet den Bau an, ich habe mit den FÖFlern der Umweltstation ein kleines Rahmenprogramm zu Vögeln und Vogelschutz vorbereitet", erklärt Neumann. Alle interessierten Kinder und Jugendlichen sind zum Bauen eingeladen.

HALLO SONNTAG HESSISCH OLDENDORF - Hessisch Oldendorf - 27. Januar 

Welches Futter fü die Vögel?

Hessisch Oldendorf (red).

Der NABU Hessisch Oldendorf/Hameln möchte über eine artgerechte Winterfütterung aufklären und zeigt deshalb am Donnerstag, 31. Januar, in Hessisch Oldendorf im Baxmannsaal des Werkhauses, Lange Straße 90, um 19 Uhr einen Powerpoint-Vortrag. Von der Amsel bis zum Zaunkönig lernen die Besucher alle Vögel kennen, die im Winter an die Futterhäuschen kommen. Es wird auch gezeigt, was für Futtersorten diese Vögel benötigen und welche Futtergeräte geeignet sind.

DWZ - Hessisch Oldendorf - 22. Januar

Wer kommt ans Futterhäuschen?

Hessisch Oldendorf (pj).

Die Ortsgruppe Hessisch Oldendorf/Hameln lädt zu einem Vortrag über die Winterfütterung von Vögeln ein. "Wir möchten über eine artgerechte Winterfütterung aufklärenund zeigen deshalb am Donnerstag, 31. Januar, im Baxmannsaal des Werkhauses in der Langen Straße 90, um 19 Uhr einen Powerpoint-Vortrag", sagt Hans Arend, Referent für Presse und Öffentlichkeitsarbeit. Von der Amsel bis zum Zaunkönig können Interessente beim Vortrag alle Vögel kennenlernen, die im Winter an die Futterhäuschen kommen. Es wird auch gezeigt, was für Futtersorten diese Vögel benötigen und welche Futtergeräte geeignet sind. Bereits am kommenden Sonntag veranstaltet die Ortsgruppe des NABU einen vogelkundlichen Spaziergang in der Auenlandschaft im Rintelner Ortsteil Hohenrode. Um 10 Uhr treffen sich die Teilnehmer auf dem Schotterparkplatz am Ortsausgang von Hohemrode in Richtung Rinteln.

DWZ - Hameln - 11. Januar 

Arbeitseinsatz in Halvestorf

Halvestorf.

Der NABU Hessisch Oldendorf/Hameln hat seine Mitglieder zu einem Arbeitseinsatz eingeladen. Auf dem Pachtgrundstück in Halvestorf sollen Pflegemaßnahmen durchgeführt werden. Mitglieder des NABU, aber auch Naturfreunde, können teilnehmen. Treffpunkt ist am Samstag, 12. Januar, um 9 Uhr der Parkplatz am Waldbad in Halvestorf.

DWZ - Bad Münder - 09. Januar 

NABU verschiebt Info-Veranstaltung 

Bad Münder (red).

 Zwei wichtige Veranstaltungen, ein Termin: Der NABU reagiert auf die Terminüberschneidung mit einem Wahlforum zur Landtagswahl mit der Verlegung seiner Veranstaltung. "Eine Woche später, gleicher Ort, gleiche Zeit", sagt der stellvertretende Vorsitzende Jens Becker. Die Veranstaltung "Global denken, lokal handeln", bei der Becker und seine Mistreiter auf die oftmals engen Zusammenhänge zwischen lokalem Handeln und Auswirkungen auf den Umweltschutz in anderen Ländern aufzeigen wollen, findet nun am Donnerstag, 17. Januar, um 19.30 Uhr im Deutschen Haus statt

DWZ - Bad Münder - 07. Januar

NABU beleuchtet das lokale Handeln

Bad Münder (red).

Der Naturschutzbund Bad Münder (NABU) will zu Beginn des Jahres den Blick über die Grenzen der Kurstadt hinaus richten: Das vielzitierte Motto "Global denken, lokal handeln" haben die NABU-Vertreter in den Vordergrund gestellt und sich vorgenommen, während einer Veranstaltung am Donnerstag, 10. Januar, ab 19.30 Uhr im Hotel Deutschen Haus Mitgliedern und Gästen die oft sehr engen und komplexen Zusammenhänge zwischen lokalem Handeln und den daraus resultierenden Auswirkungen auf den Natur- und Umweltschutz in anderen, weit entfernten Ländern aufzeigen. "Welche Zusammenhänge bestehen zwischen unserem Einkaufsverhalten in Europa, in Deutschland, in Bad Münder und der Rodung der Regenwälder in Südamerika und Südostasien? Welche Auswirkungen hat Biospritverordnung der Europäischen Union auf den Anbau von Pflanzen und Lebensmitteln in den Entwicklungsländern?", reißt der stellvertretende Vorsitzende des NABU in Bad Münder, Jens Becker, einige der Fragestellungen an.

DWZ - Hameln - 04. Januar 

Volkszählung im winterlichen Garten / NABU-Aktion startet heute / 1,6 Millionen Vögel wurden 2011 in drei Tagen gezählt

Hannover/Berlin (red).

Rotkehlchen, Buchfink, Kleiber - ganz genau wird jeder Vogel im Garten beobachtet und Zahl und Name der Piepmätze eifrig notiert: Bereits zum dritten Mal ruft der NABU bundesweit alle Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten und am Futterhäuschen zu zählen. Ziel dieser "Stunde der Wintervögel" ist es, einen flächendeckenden Überblick zur Entwicklung der Vogelwelt zu erhalten.

Bei der Zählung im vergangenen Jahr notierten 57000 Teilnehmer rund 1,6 Vögel. Allein in Niedersachsen wurden im Rahmen der Aktion 164293 Vögel in über 4000 Gärten gezählt. Der NABU Niedersachsen hofft auch in diesem Jahr auf eine große Beteiligung. "Der letzte Winter fing noch bescheidener an, als der aktuelle", erinnert sich Lars Lachmann. Aufgrund der warmen Witterung hatten sich Rotkehlchen, Buchfink und Kleiber vergleichsweise in den Gärten rar gemacht da sie in Feld und Flur noch ausreichend Nahrung fanden. "Wir sind gespannt, ob sich 2013 am Futterhäuschen wieder mehr Vögel sehen lassen", so Lachmann.

 Häufigster Wintervogel war im Vorjahr bundes- wie auch niedersachsenweit der Haussperling, gefolgt von der Kohlmeise und der Blaumeise. Insgesamt wurden mehr als 140 verschiedene Arten gemeldet, auf die zehn häufigsten entfielen rund 80 Prozent der Vögel. §Genau auf diese häufigen und allgemein bekannten Vögel kommt es uns mit der Aktion besonders an. Wir wollen herausfinden, wie sich die Vögel in unseren Gärten entwickeln", so Lachmann. Ergänzt wird die heimische Vogelwelt von Wintergästen aus Nord- und Osteuropa, zum Beispiel von Bergfinken, Rotdrosseln und Seidenschwänzen. Weitere Arten sind jetzt deutlich häufiger zu beobachten als im Frühjahr und Sommer, denn Krähen und Dohlen, Schwanzmeisen und Buchfinken erhalten winterlichen Verwandtschaftsbesuch aus Skandinavien und Russland.

Eine besondere Qualifikation für die Wintervogelzählung ist nicht nötig, Freude und der Vogelwelt reichen für die Teilnahme aus. Und so funktioniert es. Von einem ruhigen Beobachtungsplatz aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die sich im Laufe einer Stunde gleichzeitig zeigt.

> Die Vogelbeobachtungen

können bis Montag, 14. Januar, im Internet unter www.stundederwintervoegel.de und www.NABU-niedersachsen.de gemeldet werden. Die Meldungen werden dort live ausgewertet. Zusätzlich ist am 5./6. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die Gratis-Telefonnummer 0800/1157115 geschaltet.

DWZ - Weserbergland - 03. Januar 

Diese Drei haben das Wahljahr hinter sich

2013 gehen die Deutschen zur Wahl. Aber es sind auch schon einige Wahlen für dieses Jahr entschieden worden - das schon 2012. Natur-Experten haben sich bereits zusammengesetzt, um ihrerseits zu wählen. Sie kürten den Baum, die Pflanze und den Vogel des Jahres 2013. Wildapfel, Leberblümchen und Bekassine - ein Blick in die heimische Region.

VON JAN PETER WIBORG, TINA BONFERT UND JAN-CHRISTOPH PRÜFER

Was für manch Unternehmen mit US-geprägter Arbeitskultur der Mitarbeiter des Monats ist, das sind für Naturschutzbund und Co. der Baum. die Blume und der Vogel des Jahres. Wo allerdings Ersterer sich durch Leistung hervorgetan hat, ist bei Letzteren oft die Schutzwürdigkeit das entscheidende Kriterium für den Ritterschlag ist.

Auch 2013 rücken wieder ein Vogel, ein Baum und eine Pflanze in den Mittelpunkt des Interesses.

Weiter...Auszug...

Der Vogel des Jahres 2013 ist besonders in der Gegend um das Steinhuder Meer herum zu sehen. Die Bekassine mag feuchte Böden. Die sind in der Fläche im Verlauf der vergangenen Jahrzehnten immer weniger geworden - Naturschützer stellen sich deshalb vor die bedrohte Art.

Ein komischer Vogel ist das, die Bekassine. Der Schnabel ist fast so lang wie das ganze Tier. Die drollige Optik ist indes nicht der Grund, warum Naturschutzbund und Landesbund für Vogelschutz die Bekassine zum Vogel des Jahres 2013 erklärt haben. Wegen des lautstarken Balzverhaltens wird die Bekassine auch "Himmelsziege" oder "Meckervogel" genannt. Und zum Meckern hat sie allen Grund, denn sie ist vom Aussterben bedroht.

Mit dem langen Schnabel hat es folgendes auf sich: Die Bekassine stochert damit im Boden nach Nahrung wie Würmern und Insekten. Dafür braucht sie viel Wasser und weiche, schlammige Erde. "Genau das ist ihr zum Verhängnis geworden", erklärt Thomas Brandt, Biologe und wissenschaftlicher Leiter der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer (ÜSSM). Außer "Mecker" wird die Bekassine auch "Moorvogel" genannt, nach einem ihrer bevorzugten Lebensräume. Im Zuge der Trockenlegung weiter Teile des Landes zur Gewinnung von Bauland oder Ackerfläche hat die Bekassine Großteile dieses Lebensraumes verloren. Im August und September zieht die Bekassine nach Südeuropa oder Afrika, im März und April geht es zurück in nordische Gefilde bis nach Skandinavien.

Hunderte Exemplare sind zwar auf dem Durchzug am Steinhuder Meer zu sehen. Tatsächlich angesiedelt haben sich in den Meerbruchwiesen aber nach Einschätzung der ÖSSM bisher nur acht Exemplare. "So ein Tier zurückzuholen, ist ein langsamer und stetiger Prozess, das geht nicht von heute auf morgen", sagt Brandt. Bei der Bekassine handelt es sich aus Biologensicht um eine "Leitart" für sogenannte Feuchtlebensräume. Heißt: Siedelt sich der Vogel in ausreichender Zahl im entsprechenden Gebiet an, ist das Ökosystem intakt.

Und was hat es nun mit dem Gemecker auf sich? Dabei, so Brandt, handelt es sich nicht etwa um den Gesang der Bekassine. Das Männchen fliegt im Balzflug nach oben und stürzt dann nach unten "wie ein Stuka". "Das ist schon eine tolle Show", schwärmt Brandt. Selbst unwissende Spaziergänger, die nur zufällig den Blick nach oben richten, seien von dem Anblick meist gefesselt. Im Sturzflug reibt die Bekassine die Schwanzfedern übereinander: Es entsteht das "Meckern", das dem Vogel seinen Spitznamen beschert hat.

...