Presseartikel "Nachfolge im Kreisverband Hameln-Pyrmont"

DWZ - Hameln-Pyrmont - 17. Juli 2014

Wechsel beim NABU-Kreisverband  /  Hans Arend gibt nach 32 Jahren Vorsitz ab  / Nachfolger ist Günter Blötz aus Coppenbrügge

FOTO: DWZ/gök
FOTO: DWZ/gök

 

WIR VON HIER / Coppenbrügge/Hessisch Oldendorf  Im Kreisvorstand des Naturschutzbundes (NABU) hat jetzt ein Personalwechsel stattgefunden. Hans Arend aus Hessisch Oldendorf hat nach 32 Jahren als Kreisvorsitzender sein Amt an seinen Nachfolger Günter Blötz aus Coppenbrügge abgegeben, welcher einstimmig gewählt wurde.

 1982 hatte Arend das neue Amt  als Kreisversitzender übernommen, da der Landkreis einen Ansprechpartner für die verschiedenen Ortsgruppen haben wollte. Mittlerweile fungiert der Vorsitzende für die Belanghe von rund 3000 Mitgliedern der Ortsgruppen Bad Pyrmont, Emmerthal, Hessisch Oldendorf/Hameln Bad Münder, Salzhemmendorf/Coppenbrügge.

 "So ein Kreisverband ist schon wichtig für das Wirken im Landesverband. Man hat so schon eine andere Wahrnehmung als zum Beispiel der Sprecher Anmerkung Webmaster. Vorsitzender der Ortsgruppe Emmerthal auf Landesebene. wo keine 100 Mitglieder beheimatet sind und dieser dann kein Gehör finden würde.

 Traditionell sind die NABU-Kreise entlang der Weser sehr stark, und wir mit Hameln-Pyrmont auch in der Spitzengruppe vertreten," so Arend. Und die verschiedenen Gruppen im Kreisverband haben alle ihre Schwerpunkte.

 "In Hessisch Oldendorf etwa engagiert sich die Gruppe vor allem für den Storch, was vor rund 15 Jahren dort begann. In Salzhemmendorf/Coppenbrügge liegt der Schwerpunkt auf der Naturschutzarbeit zum Beispiel bei den Streuobstwiesen, wofür in den vergangenen Jahren viele Arbeitseinsätze durchgeführt wurden", so Blötz. Blötz selber steht der Ortsgruppe Salzhemmendorf/Coppenbrügge auch schon seit mehr als 20 Jahren vor und will nun auch den Kreis in den nächsten Jahren vorstehen.

 Arend ist sich sicher, dass mit Blötz die richtige Wahl getroffen wurde und dieser sich zum Wohl des ganzen Kreisverbandes einsetzen wird.   gök


Presseartikel "zur Gründungsversammlung"

SCHAUMBURGER ZEITUNG - Hessisch Oldendorf - 26. Juni 1982

Vogelschutzbund gründete Kreisverband  / Oldendorfs Vorsitzender Arend übernahm den Vorsitz  /  Weitere Ortsgruppen geplant

hgh HAMELN-PYRMONT- Vor einigen Tagen trafen sich unter Leitung des DBV-Landesvorsitzenden in Einbeckhausen die Vorsitzenden der im Bereich des Landkreises Hameln-Pyrmont bestehenden Ortsgruppen des Deutschen Bundes für Vogelschutz gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Kreisverbandes Schaumburg, Egbert Schulz, der richtungsweisend für Niedersachsen das System der Kreisverbände beim DBV eingeführt hat. Ergebnis der Zusammenkunft war die Gründung eines neuen Kreisverbandes Hameln-Pyrmont, zu dessen Vorsitzenden man auf Vorschlag des Landesvorsitzenden einstimmig den Vorsitzenden der Ortsgruppe Hessisch Oldendorf, Hans Arend, wählte.

Der Deutsche Bund für Vogelschutz ist nun in der Lage, bei Fragen des Natur- und Umweltschutzes auch dem Landkreis Hameln-Pyrmont einen Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen. Der neue Kreisverband zählt bereits über rund 600 Mitglieder, die sich ehrenamtlich für die Ziele und Aufgaben des DBV einsetzen. Den weiter anhaltenden Mitgliederzuwachs verdankt er weitgehend einem konsequenten Konzept: er ist ausschließlich den Zielen des Natur- und Umweltschutzes verpflichtet, er wahrt seine parteipolitische Unabhängigkeit, er vertraut auf die Kraft der Argumentation und setzt auf die Vernunft aller Bürger. Er verzichtet auf Polemik und effekthaschende Rundumschläge und begründet seine Ziele und deren Durchsetzung fachwissenschaftlich und setzt sie in konkrete Arbeitsprogramme um.

Der neue Kreisverband will Ansprechpartner für die einzelnen Behörden des Landkreises und für alle anderen Verbände im Kreisgebiet sein. Die derzeit bestehenden drei Ortsgruppen vertreten diese Belange auf der Gemeindeebene. Endziel der Bemühungen ist es, flächendeckend im Landkreis, in den Städten und Gemeinden eigene Ortsgruppen zu unterhalten. Augenblicklich wird über Gruppengründungen in Bad Pyrmont und Salzhemmendorf verhandelt. Wünschenswert wäre es darüber hinaus, wenn demnächst auch Gründungen von DBV-Gruppen in Coppenbrügge, Aerzen und Emmerthal erfolgen könnten. Interessierte Mitbürger, denen die Erhaltung der natürlichen Umwelt am Herzen liegt, können sich an den Kreisvorsitzenden Hans Arend in Hess.Oldendorf, Sandstraße 8, Telefon 05152/1581, wenden.